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Mittwoch, 2004-04-21

Magee bezwingt Elliott

Jerry Elliott unterliegt im Kampf um die IBO-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht

Brian Magee bleibt Weltmeister des international recht unbedeutenden Weltverbandes IBO (International Boxing Organization). In der King´s Hall in Belfast, Nordirland, besiegte der 28-jährige Lokalmatador am Samstagabend den in Köln lebenden Jerry Elliott (jetzt 37-4-1) einstimmig nach Punkten.
Dabei versetzte der Schützling von Trainer Torsten May dem IBO-Champion in der ersten Runde einen riesigen Schock. Denn mit einer harten Rechten schickte Elliott den in der Rechtsauslage boxenden Titelverteidiger nach nur 40 Sekunden des Ringgefechtes zu Boden.
In der Folgezeit bekam Magee das Aufeinandertreffen aber besser in den Griff, spielte seine größere Reichweite aus und war aktiver als sein Herausforderer. Im siebten Durchgang schüttelte Elliott seinen Kontrahenten aber noch einmal mit einer Rechten durch. Danach wirkte der Titelverteidiger beweglicher, auch wenn Elliott jederzeit gefährlich blieb.
Der Herausforderer kam in der elften Runde zwar noch einmal zu guten Treffern. Doch auch trotz einer Verwarnung gegen Magee (wegen eines Kopfstoßes) vermochte der 27-Jährige das Blatt in der Schlussphase nicht mehr zu wenden. Die Wertung fiel mit 118:110, 116:110 und 117:110 trotz der engagierten Vorstellung von Elliott recht klar aus.
"Ich war durch den Niederschlag eher geschockt als angeschlagen. Ich will ein Champion sein, deshalb musste ich wieder aufstehen, um zu gewinnen. Elliott war ein sehr guter Gegner, und man wusste nie, woher seine Schläge kommen", erklärte Magee nach dem Fight. Der Super-Mittelgewichtler aus Nordirland baute seine Profikampfbilanz mit dem Erfolg auf 22 Siege aus 22 Kämpfen aus.