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Montag, 2009-01-26

Licina vs. Herrera

Harter Brocken bei der Titelverteidung am 24. Januar

Am 24. Januar steht in Riesa vor allem das Cruisergewicht im Mittelpunkt des Interesses. Denn neben der Europameisterschaft mit Marco "Käpt´n" Huck dürfen sich die Zuschauer in der erdgas arena auch auf den zweiten Hauptkampf des Abends, die erste Titelverteidigung von IBF-Intercontinental Champion Enad Licina (15-1) gegen den Kolumbianer Jose Luis Herrera, freuen.

Enad Licina will in Riesa den IBF-Intercontinental Gürtel verteidigen

Der Herausforderer, der in den USA lebt, kommt mit einer Bilanz von 16 Erfolgen aus 20 Profifights nach Deutschland. Bei seinen Siegen erlebten die Gegner nie das Ende der letzten Runde, Herrera gewann immer vorzeitig. Zuletzt glänzte der 29-Jährige im Mai 2008 mit einem technischen K.o.-Erfolg in Runde fünf gegen den bis dahin in 18 Profikämpfen ungeschlagenen Amerikaner Aaron Williams.

"Ich habe mir diesen Fight auf Video angesehen. Da hat Herrera gezeigt, dass man ihn auf gar keinen Fall unterschätzen und nie abschreiben darf. Obwohl er in diesem Kampf zu Boden musste, blieb er brandgefährlich. Am Ende entschied er das Ringduell sogar noch vorzeitig für sich. Das zeigt, bei Herrera muss man immer auf der Hut sein", sagt Enad Licina über seinen nächsten Kontrahenten.

Im März 2008 bezwang Enad Licina den Amerikaner Kendrick Releford

Doch der in Frankfurt (Oder) trainierende Titelverteidiger will sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. "Der Gewinn der IBF-Intercontinental Meisterschaft im November gegen Otis Griffin hat eine Menge in meinem Leben verändert. Wenn ich heute auf die Straße gehe, erkennen mich die Leute, sprechen mich an und wünschen mir Glück für meine nächsten Kämpfe", so der 29-Jährige.

"Meine Leistung im Kampf gegen Griffin sprach für sich. Durch den Sieg bin ich in die Top-15 der IBF-Weltrangliste eingezogen. Das macht mich sehr stolz. Deshalb freue ich mich sehr auf den nächsten Kampf. Denn endlich merken alle, dass ich für die ganz großen Aufgaben bereit bin. Ich hoffe, dass ich nach weiteren Siegen einen WM-Kampf bekomme", fährt der Cruisergewichtler selbstbewusst fort.

Gegen Otis Griffin zeigte sich Licina zuletzt in starker Form (Fotos: SE)

Um sich gegen Herrera in Top-Form zu präsentieren, arbeitete er auch während der Weihnachts- und Neujahrszeit hart an sich. "Dabei standen zunächst sehr viele Läufe und Krafttraining auf dem Programm. Ich war sehr diszipliniert. Zwar habe ich beim Essen nicht so genau aufgepasst, doch das habe ich durch hartes Training ausgeglichen. Auch im Sparring lief es sehr gut", so Licina.

Besonders wichtig sei ihm in den letzten Monaten das Vertrauen durch seinen Trainer Manfred Wolke gewesen. "Er war immer sehr ehrlich zu mir und hat gespürt, dass ich in die Weltspitze vorstoßen kann. Gerade als ich Anfang 2007 bei ihm mit dem Training begann, hat er mich sehr unterstützt. Das bedeutete mir sehr viel", so der IBF-Intercontinental Champion über seinen Coach.