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Schon beim zweiten Fight im letzten Jahr überschlugen sich die Experten vor Lob
Liakhovich will Wach

Liakhovich musste oft harte Treffer einstecken (Foto: Photo Wende)
Schwergewicht: Weißrusse fordert ambitionierten Polen heraus
Siarhei Liakhovich will Mariusz Wach vor die Fäuste bekommen! Der ehemalige WBO-Weltmeister im Schwergewicht forderte kürzlich den in 27 Profikämpfen ungeschlagenen Polen auf, sich ihm zu stellen. Dieser Schritt scheint jedoch für viele Experten aus der Boxwelt erstaunlich. Liakhovich ist zwar ehemaliger Weltmeister, doch nach dem Titelgewinn 2006 gegen Lamon Brewster verlor der Weißrusse vier seiner letzten sechs Kämpfe - unter anderem gegen den starken Finnen Robert Helenius. In seinem letzten Fight im März dieses Jahres in New York gegen den einheimischen Bryant Jennings kassierte Liakhovich ebenfalls eine Niederlage. Die Begründung dafür war für den "White Wolf" leicht gefunden. Gegenüber der Internetseite "Boxinginsider" sagte Liakhovich: "Ich habe den Fehler begangen, meinen Gegner zu unterschätzen. Ich dachte, dass es ein leichter Kampf wird und dafür musste ich bezahlen."
Gegen Wach soll es für den 36-Jährigen ganz anders laufen. "Was mich antreibt, ist die sportliche Herausforderung. Das verleiht mir das Feuer, das alle Kämpfer brauchen - das Gefühl der Gefahr, das einen drängt, noch besser zu sein."
Es darf in Frage gestellt werden, ob der 32-jährige Wach, der sich selbst gerne als Herausforderer der Klitschkos sieht, diesen Kampf annimmt. Falls es doch so kommen sollte, könnte sich Liakhovich allerdings an dem "Feuer" leicht die Finger verbrennen.
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