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Donnerstag, 2006-11-02

Liakhovich vs. Briggs

Die erste Titelverteidigung von WBO-Schwergewichtsweltmeister Sergei Liakhovich steht wahrlich unter einem besonderen Stern – oder auch mehreren. Bei gutem Wetter wird sein Duell mit Shannon "The Cannon" Briggs unter freiem Himmel in Phoenix stattfinden. Sollte es in der Wüste regnen, kann das Dach des Chase Fields aber auch in Windeseile geschlossen werden.

Sergei Liakhovich
Seit sieben Jahren lebt und trainiert der gebürtige Weißrusse in Arizona, wo er am Samstag nun zum ersten Mal nach seinem spektakulären Punktsieg über Lamon Brewster wieder in den Ring steigt. Das harte Gefecht über 12 Runden, in denen sich beide Kontrahenten nichts schenkten, gilt in den Staaten als heißer Anwärter für den "Fight of the Year".

Auch dieses Mal kommt keine leichte Aufgabe auf Liakhovich (23-1, 14 KOs) zu, gilt Briggs doch als Mann mit gehöriger Schlagkraft. 41 seiner 47 Siege holte er durch KO - bei vier Niederlagen und einem Unentschieden ohne Zweifel eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Der New Yorker zeigte sich vor dem Kampf respektvoll: "Ich halte Liakhovich für den wahren Champion. Er hat Lamon Brewster besiegt, der ja wiederum Klitschko geschlagen hat. Das wird ein harter Kampf, aber ich gehe da raus, um Liakhovich auszuknocken."


Shannon Briggs
Gerüchten, Briggs sei nicht vollkommen austrainiert, schenkt man im Lager des Champions keinen Glauben. "Sein Trainer (Chuck McGregor) wird ihn schon ordentlich vorbereiten", so Kenny Weldon, Trainer von Liakhovich. "Er soll Knieprobleme haben, doch im Sparring hat er viele Runden geboxt."
Weldon hält Briggs für einen "eindimensionalen Kämpfer". "Viele erwarten, dass er sofort Druck macht und dann nach vier oder fünf Runden nachlassen wird. Er kämpft in Sprints. Letztlich ist es eine Frage, wie lange er gefährlich sein wird. Vier Runden? Oder acht Runden?"
Liakhovich hat unterdessen keine Zweifel, dass auch nach dem Kampf alle vier WM-Titel in russischen Händen sein werden. "Im Moment gibt es keine amerikanischen Champions", so der "Weiße Wolf". "Aber alle vier Titelträger haben den Gürtel auch verdient. Wir arbeiten hart und sind smart."
Gerne würde Liakhovich in naher Zukunft gegen Wladimir Klitschko antreten. "Er ist derjenige, gegen den ich kämpfen will. Aber er mag keine harten Kämpfe. Darum wird er nicht gegen mich antreten."