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Sonntag, 2002-06-23

Lewis zurück in England

Nach seinem Sieg über Mike Tyson hat sich Lennox Lewis noch nicht entschieden, ob er weiterboxt

Lennox Lewis hat sich bei seiner Ankunft in seinem Heimatland England bedeckt gegeben, was den weiteren Verlauf seiner Karriere angeht. Nach seiner Rückreise am Freitag erklärte der Schwergewichtschampion den anwesenden Reportern auf dem Flughafen London-Heathrow, dass es niemanden gebe, der ihn wirklich herausfordern könne. "Es gibt keinen Boxer, der mich schlagen kann", sagte der Weltmeister der Verbände IBF und WBC. Fragen zu seinem möglichen Karriereende wollte er nicht kommentieren, da er momentan zuerst einmal seinen Sieg auskosten möchte.
Ich versuche ein wenig in meinem Ruhm zu baden, ihn für eine Minute zu genießen. Ich musste immer etwas beweisen. Jetzt, wo man alles erreicht hat, kann man sich entspannen", sagte Lewis. Einen möglichen Kampf gegen den offiziellen Herausforderer der IBF, Chris Byrd aus den USA, scheint der 36-Jährige aber eher auszuschließen: "Es bringt mir nichts, gegen Chris Byrd zu boxen."
Dennoch hatte er ein paar aufmunternde Worte für fast alle seiner möglichen Herausforderer übrig: "Sie sind alle definitiv sehr begabt, und sie haben einige gute Kämpfe, die auf sie warten, daher müssen wir mal sehen und schauen, was passieren wird", sagte Lewis.
Einen Kampf gegen seinen früheren Kontrahenten Evander Holyfield scheint der Brite jedoch auszuschließen und riet dem 39-Jährigen Ex-Champion eher seine Karriere zu beenden: "Holyfield sollte aufhören. Seine Fähigkeiten verschlechtern sich grundsätzlich und deshalb muss er in einen Kampf hineingehen und seinen dritten Punch anwenden, seinen Kopf."
Zu einem möglichen zweiten Kampf gegen Mike Tyson äußerte sich Lewis eher pessimistisch: "Es hängt davon ab, was die Zuschauer wollen, aber ich glaube nicht, dass er beim nächsten Mal gegen mich drei Runden überstehen würde."
Geehrt fühlte sich der Weltmeister vom Vergleich mit Muhammad Ali. "Das ist ein großes Kompliment. Dies ist aber eine andere Ära. Ich betrachte mich selbst nur als den Größten in dieser Ära. Wir beide haben wahre Größe erreicht. Muhammad Ali ist derjenige, der das Interesse für den Boxsport in mir weckte und mich motivierte, das Größte zu erreichen", äußerte sich Lewis.