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Montag, 2003-05-12

Lewis verklagt Don King

Millionenklage von Lennox Lewis gegen Mike Tyson und Don King

Der britische WBC-Weltmeister Lennox Lewis hat vor einem New Yorker Gericht eine Klage gegen Mike Tyson und Don King eingereicht. Darin wirft der 37-jährige Brite amerikanischen Medienberichten nach Promoter Don King vor, den Ex-Champion Tyson davon abgehalten zu haben, noch einmal im Juni gegen ihn in den Ring zu steigen.

Außerdem wird dem Promoter mit der Sturmfrisur zur Last gelegt, einen Freund von Tyson, Jeff Wald, massiv bedroht zu haben. Zudem soll eine Bekannte des Schwergewichtlers, Jackie Rowe, bestochen worden sein, um Tyson von einem Fight gegen Lewis abzuraten, begründet der Anwalt von Lennox Lewis, Judd Burstein, den Anspruch seines Mandanten. Auch Lion Promotions, die Promoterfirma des WBC-Weltmeisters, tritt als Kläger in diesem Verfahren mit auf.
Die Klage von Lewis beläuft sich auf Schadenersatz in Höhe von 35 Millionen US-Dollar. Dafür, dass Tyson am 21. Juni nicht in den Ring steigt, verlangt Lewis 10 Millionen, dafür dass er den unterzeichneten Vertrag mit der Rückkampfklausel nicht eingehalten hat, fordert der Brite 25 Millionen US-Dollar. Dazu kommt ein Strafgeld in Höhe von 350 Millionen US-Dollar. Somit beläuft sich der Gesamtumfang der Forderung auf 385 Million Dollar.
Lennox Lewis wird jetzt am 21. Juni gegen den Kanadier Kirk Johnson in den Ring steigen. Durch die Absage Tysons hatte das World Boxing Council diesen Fight nicht als WBC-Weltmeisterschaft sanktioniert. Somit wird es an diesem Tag in Los Angeles lediglich um den Titel der recht unbedeutenden IBO im Schwergewicht gehen. Für Mike Tyson wird im US-Bundesstaat Kalifornien der Ukrainer Vitali Klitschko (31) in den Ring steigen.