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Samstag, 2003-03-22

Lewis: Ultimatum für Tyson

Lennox Lewis will jetzt klarere Verhältnisse schaffen

Der WBC-Schwergewichtsweltmeister Lennox Lewis scheint jetzt endlich klarere Verhältnisse schaffen zu wollen. Weiterhin ist immer noch Mike Tyson aus den USA als nächster Gegner für ihn im Gespräch. Dieser hatte jedoch nach seinem Erfolg gegen Clifford Etienne am 22. Februar gesagt, dass er erst noch zwei oder drei andere Kämpfe bestreiten wolle, bevor er gegen den Briten in den Ring steigen würde.
Deshalb hat ihm Lewis jetzt eine Frist bis Ende nächster Woche gesetzt. Bis dahin soll "Iron Mike" sich äußern, ob er am 21. Juni gegen den 37-jährigen Engländer in den Ring steigen wird. Es wäre bereits das zweite Aufeinandertreffen der beiden Athleten im Profigeschäft. Das erste Ringgefecht hatte Lennox Lewis im Juni letzten Jahres durch K.o. in der achten Runde gewonnen.
Die Deadline des WBC-Champions wurde allerdings nicht nur gesetzt, um Klarheit für Lewis zu schaffen. Vielmehr muss eine Entscheidung auch fallen, um mit den Pay-TV-Sendern verhandeln zu können. Sollte der Termin im Juni für Tyson nicht in Frage kommen, werden aber mittlerweile auch weitere Optionen geprüft. "Nächste Woche müssen wir eine formale Ansage [gegenüber den TV-Sendern; Anm. der Red.] machen", sagte Adrian Ogun, der Manager von Lewis, gegenüber der britischen Presse.
Sollte der Kampf gegen den 36-jährigen Mike Tyson nicht zu Stande kommen, wäre auch möglich, dass der WBC-Weltmeister zurücktritt. Eine weitere Option ist aber nach wie vor, dass er eine Titelverteidigung gegen den WBC-Weltranglistenersten Vitali Klitschko bestreitet. Dieser versuchte zuletzt sogar schon auf gerichtlichem Wege ein Aufeinandertreffen um die Schwergewichtskrone des World Boxing Councils zu erwirken. Gespräche zwischen den Managern beider Athleten scheinen jedenfalls immer noch stattzufinden.
"Lennox hat das Datum [21. Juni; Anm. der Red.] reserviert und sagte nie, dass es unmittelbar mit Mike Tyson verbunden ist. Wir haben mit anderen interessierten Parteien gesprochen, und es gibt die Möglichkeit, Vitali Klitschko noch einmal zu besuchen. Im Moment überprüft Lennox all seine Möglichkeiten, und diese beinhalten alle Konsequenzen, die wenn er kämpft oder auch nicht kämpft, auf ihn zukommen könnten. Die Rahmenbedingungen müssen für ihn stimmen", äußerte sich Adrian Ogun zum Stand der Dinge bei Lennox Lewis.
So darf also weiterhin spekuliert werden, gegen wen der WBC-Weltmeister im Schwergewicht seinen nächsten Fight bestreiten wird. Chris Byrd, Corrie Sanders und Roy Jones Jr. scheiden aber nach britischen Presseberichten erst einmal als Gegner aus. Lennox Lewis habe derzeit kein Interesse an einem Kampf gegen einen der drei genannten Athleten, hieß es.