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26.05.2017
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Mittwoch, 2007-05-16

Letzter Schliff in Kienbaum

Für den IBF-Weltmeister im Mittelgewicht Arthur Abraham geht die Vorbereitung für seine Titelverteidigung am 26. Mai in Bamberg in die heiße Phase. Denn in etwas mehr als zwei Wochen muss der 27-Jährige bei seinem Fight in der JAKO-Arena gegen den in 20 Profikämpfen ungeschlagenen Sebastien Demers auf den Punkt genau topfit sein, um zu bestehen.

Seit Donnerstagnachmittag in Kienbaum: Arthur Abraham und Ulli Wegner
Die letzten Tage - bevor es dann weiter nach Bamberg geht - wird der Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner dabei im Trainingslager in Kienbaum verbringen. Hier, etwa 35 Kilometer von Berlin entfernt, soll sich "King Arthur" fernab vom Großstadttrubel den letzten Feinschliff für den Kampf gegen seinen kanadischen Herausforderer holen.

Trainer Ulli Wegner sucht immer wieder das Gespräch mit seinen Sportlern
Die Trainingslager in Kienbaum haben nicht nur beim Sauerland-Team eine lange Tradition. Schon zu DDR-Zeiten bereiteten sich hier zahlreiche Athleten auf Großereignisse im Sport vor. Nach der Wiedervereinigung wurde die Nutzung des Komplexes auch bei Spitzenathleten aus den alten Bundesländern immer beliebter.

IBF-Weltmeister Arthur Abraham bei der Pratzenarbeit mit Ulli Wegner
Erfolgscoach Ulli Wegner schätzt die Abgeschiedenheit des kleinen Orts im Brandenburgischen: "In Kienbaum können sich die Sportler voll und ganz auf ihre anstehenden Aufgaben konzentrieren. Wir haben hier optimale Bedingungen zur Vorbereitung. Gerade für Arthur Abraham ist das nach der etwas längeren Pause sehr wichtig."

Marco Huck und Arthur Abraham vor schweren Aufgaben am 26. Mai
Denn Wegner weiß, dass die Titelverteidigung des IBF-Weltmeisters alles andere als ein Spaziergang wird. "Sebastien Demers ist ein sehr ehrgeiziger Boxer und hat eine starke rechte Schlaghand. Mit 27 Jahren ist es für ihn die Chance seines Lebens, deshalb wird er alles daran setzen, Weltmeister zu werden", warnt der Trainer.

Ulli Wegner will Marco Huck zur IBF-Weltmeisterschaft führen
Eine sehr schwere Aufgabe erwartet auch Marco Huck. Der aufstrebende Cruisergewichtler, der den letzten Teil der Vorbereitung ebenfalls in Kienbaum bestreitet, steht ganz dicht davor, um die IBF-Weltmeisterschaft zu kämpfen. Doch dazu muss der 22-Jährige in Bamberg mit dem Russen Vadim Tokarev eine schwere Hürde meistern.

Vor dem Fight in Bamberg sehr trainingsfleißig: Marco Huck (Fotos: SE)
Der 35-jährige Kontrahent blieb vor dem auf zwölf Runden angesetzten WM-Ausscheidungskampf 24-mal ungeschlagen und gilt als sehr schlagstark. "Das ist ein verdammt harter Brocken. Doch Marco ist sehr trainingsfleißig und wir werden in der noch verbleibenden Zeit weiter alles daran setzen, dass er den Kampf gewinnt", so Wegner.