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22.03.2017
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Freitag, 2004-04-23

Lennox Lewis zu Don King?

Schwergewichts-Champ Lewis soll 100 Millionen US-Dollar bekommen

Nach einem amerikanischen Medienbericht soll der WBC-Weltmeister Lennox Lewis kurz vor der Unterzeichnung eines Mega-Vertrages mit Don King stehen. Dabei soll der Promoter dem Schwergewichts-Champion eine Summe von 100 Millionen US-Dollar für die nächsten drei Kämpfe garantieren. In diesem Falle müssten sich die ukrainischen Schwergewichtler Vitali und Wladimir Klitschko aller Voraussicht nach weiter auf einen Kampf gegen Lewis gedulden, denn King plant mit dem Briten für seine derzeit anstehenden Schwergewichts-Titelvereinigungskämpfe.
Den ersten Wettbewerb bei den Ausscheidungskämpfen um den unumstrittenen Weltmeistertitel im Schwergewicht gewann am vergangenen Wochenende Chris Byrd gegen Evander Holyfield im Kampf um den vakanten IBF-Gürtel. Der zweite Kampf findet am 1. März mit dem WBA-Champion John Ruiz gegen den Weltmeister im Halbschwergewicht Roy Jones statt.
Pikanterweise hatte diesen Gürtel Lewis gegen eine Zahlung von einer Million US-Dollar und einem Geländewagen von Don King im September niedergelegt. Der 71-jährige Promoter hatte Lewis zuvor bei dessen Aufenthalt in Ghana im Sommer besucht. Der WBC-Champion saß am vergangenen Wochenende bei Byrds Sieg als Co-Kommentator der King-Produktion am Ring.
Schon am Freitag sorgte ein Lewis-Zitat für große Verwirrung, als dieser gesagt haben soll, dass Vitali Klitschko, die offizielle Nummer eins des WBC, einen Kampf gegen den 37 Jahre alten Weltmeister nicht verdient habe. Weiter sickerte auch durch, dass King und Lewis den Weltverband WBC um eine Verschiebung der Pflichtverteidigung gegen Klitschko ersuchen wollten. Einen Tag später erklärte Lewis, dass er falsch zitiert worden sei und die Verhandlungen mit Klitschko noch andauern würden.

Ein Vertrag von Lewis mit King würde auch ein Rückkampf zwischen Mike Tyson und Lewis gefährden. "Iron Mike" befindet sich nämlich noch in einem Rechtsstreit mit King und fordert von diesem seinerseits 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz.