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Freitag, 2003-07-18

Lacy erboxt 15. Profierfolg

Jeff Lacy setzt Siegesserie auch gegen Richard Grant fort

Der Amerikaner Jeff Lacy verteidigte am Dienstagabend in Beverly Hills seinen WBC-Continental Titel Amerikas und den Gürtel der USBA (United States Boxing Association) gegen Richard "The Alien" Grant. Dabei lag der Titelverteidiger auf den Wertungszetteln aller drei Punktrichter am Ende deutlich mit 119:107, 118:108 und 117:109 vorne.
Der 26-jährige Lacy begann in dem Aufeinandertreffen gleich sehr druckvoll und schickte seinen Kontrahenten in dem auf zwölf Runden angesetzten Ringgefecht mit einem linken Haken schon in der Eröffnungsrunde zu Boden. Der 29-jährige Grant zeigte sich davon aber wenig beeindruckt und hielt in der ersten Hälfte des Kampfes gut dagegen.

Im vorletzten Durchgang konnte sich der gebürtige Jamaikaner erneut nicht auf den Beinen halten, nachdem Lacy ihn zuvor stark unter Druck gesetzt hatte. In der zwölften Runde landete der bei der WBO auf Platz neun und beim WBC auf Position zehn der Weltrangliste platzierte Amerikaner noch einmal eine Vielzahl von schweren Treffern, doch für einen vorzeitigen Erfolg reichte es nicht mehr.

Damit kam Jeff Lacy zu seinem 15. Sieg im 15. Profifight. Neben dem WBC-Continental Titel Amerikas und dem Gürtel der USBA erboxte sich der Super-Mittelgewichtler durch diesen Erfolg auch den zuvor vakanten Gürtel der NABA (North American Boxing Association). "Es war eine wertvolle Erfahrung. Grant hat einen sehr schwer zu boxenden Stil", zeigte sich Roger Bloodworth, der Coach von Lacy, nach dem Fight zufrieden.
Richard Grant hingegen hat jetzt in seinem Kampfrekord 14 Siege und 10 Niederlagen zu Buche stehen. Trotzdem sollte der in New York lebende Super-Mittelgewichtler nicht unzufrieden sein. Schließlich war er erst der dritte Athlet, der dem aufstrebenden Jeff Lacy in seiner Profikarriere nicht vorzeitig unterlag.