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Dienstag, 2003-12-16

Kurzawa schockt Crawford

James Crawford bei der K.o.-Niederlage gegen Kai Kurzawa chancenlos

Der 27-jährige Kai Kurzawa traf am Samstag in der Arena Nürnberg in einem auf acht Runden angesetzten Ringgefecht auf den erfahrenen James Crawford aus den USA. Der von Coach Manfred Wolke trainierte Athlet brauchte aber nicht einmal eine ganze Runde, um den ehemaligen WM-Herausforderer von Sven Ottke durch K.o. zu besiegen.
Der in Schwedt geborene Kai Kurzawa wirkte schon in den ersten Sekunden sehr konzentriert. Mit einer Rechten schüttelte er den Amerikaner gleich zu Beginn schwer durch. Dieser Treffer hatte offensichtlich Wirkung bei Crawford hinterlassen, denn dieser versuchte sich durch Halten aus diesen brenzligen Momenten zu befreien. Doch Kurzawa erkannte die Situation und setzte nach, so dass Crawford von Ringrichter Heinrich Mühmert angezählt werden musste.
Der in Frankfurt (Oder) trainierende Halbschwergewichtler verschärfte daraufhin erneut das Tempo und landete mit einer Rechten einen weiteren Niederschlag. Wieder im Kampf konnte der 34-jährige Schützling von Trainer John Luteran aber dem Druck Kurzawas nicht mehr standhalten. Er wurde Ende der ersten Runde erneut von ihm zu Boden geschickt, so dass Referee Heinrich Mühmert das Ringgefecht nach dem dritten Niederschlag in der ersten Runde beendete.
Für Kai Kurzawa war es der 13. Sieg im 13. Profikampf. Dabei gewann er bereits zum neunten Mal vorzeitig. Der aus Grinnell, US-Bundesstaat Iowa, stammende Crawford kassierte hingegen die siebte Niederlage seiner Profilaufbahn. Dem stehen 38 Erfolge und zwei Unentschieden des ehemaligen WM-Gegners von Sven Ottke aus dem März 2001 gegenüber.