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Montag, 2003-10-20

Konfusion in Manchester

Der Titel des WBC-Weltmeisters im Federgewicht bleibt weiter vakant

Keinen Sieger gab es im Kampf um den vakanten WBC-Titel im Federgewicht am Samstagabend in Manchester, England. Das Aufeinandertreffen von Michael Brodie gegen seinen Kontrahenten Injin Chi werteten die Punktrichter mit einem Unentschieden. Zunächst war nach dem Fight der Südkoreaner Injin Chi als Sieger verkündet worden. Doch dem WBC-Präsidenten Jose Sulaiman persönlich war in der Addition der Punkte ein Fehler unterlaufen.
Der Fight um die WBC-WM war jederzeit äußerst spannend. Der Weltranglistenerste des World Boxing Councils Chi versuchte das interessante Geschehen mit seiner hohen Schlagfrequenz zu dominieren. Doch auch sein Gegenüber aus Manchester brachte immer wieder seine Hände ins Ziel. In der zweiten Runde schickte der Südkoreaner seinen britischen Kontrahenten mit einer Rechten zu Boden. Doch der Lokalmatador Brodie fand danach erstaunlich gut in den Kampf zurück. Im siebten und achten Durchgang hatte der 29-jährige WBC-Weltranglistenzweite dann seine stärkste Zeit. Danach kam sein Gegner wieder stärker auf.
Beide Konkurrenten beendeten das Ringgefecht blutüberströmt. Bereits in der Anfangsphase hatte ein Zusammenstoß der beiden Athleten mit den Köpfen zu Platzwunden bei den Widersachern um den WBC-Gürtel geführt. Die offizielle Wertung der Punktrichter nach zwölf packenden Runden wurde letztendlich mit 114:112 für den Südkoreaner Injin Chi und zweimal 113:113 bekannt gegeben. Durch das Unentschieden blieb der WBC-Titel im Federgewicht vakant. WBC-Präsident Jose Sulaiman kündigte aber an, dass der Titelkampf noch einmal ausgetragen werden wird.