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Freitag, 2002-06-28

Klitschko: Mercer ist zäh

In Atlantic City möchte Wladimir Klitschko am 29. Juni seinen WBO-WM-Titel verteidigen

Am Samstag möchte Wladimir Klitschko in den USA für Aufsehen sorgen. Im Kampf gegen den 41-jährigen Ray Mercer in der Taj-Mahal-Arena in Atlantic City muss ein souveräner Sieg her, damit die Zuschauer in den USA auf den Ukrainer aufmerksam werden. Denn nur so können wirklich große, lukrative Kämpfe gegen bekannte und starke Gegner in der Zukunft für den 26-jährigen Schwergewichtsweltmeister der WBO folgen.

Trotz des schon beträchtlichen Alters seines Kontrahenten möchte Klitschko Mercer nicht unterschätzen. "Er ist ein berühmter Mann. Jeder weiß, dass er sehr zäh ist, dass er noch nie K.o. gegangen ist, dass er große Kämpfe gegen Lewis und Holyfield bestritten hat und dass er ein starkes Kinn besitzt", sagte Klitschko. Die Kämpfe gegen Holyfield und Lewis waren für Mercer allerdings schon in den Jahren 1995 und 1996 und endeten jeweils mit einer Punktniederlage.

Seitdem hat der Box-Veteran nur sieben Kämpfe absolviert. In der gleichen Zeit hat Wladimir Klitschko nach seinem Olympiasieg in Atlanta im Profilager 39 Kämpfe bestritten, von denen er nur einen verlor. Mercer ist damit alles andere als der Favorit in diesem Kampf. Dies schlägt sich auch in den Wettquoten nieder, denn Klitschko ist mit fünf zu eins Favorit. Alles andere als ein klarer, möglichst vorzeitiger Sieg für den WBO-Champion wäre eine große Überraschung.
Überaus zufrieden zeigte sich Klitschko mit der Zusammenarbeit mit Tommy Brooks, dem früheren Trainer von Mike Tyson. Er bringe den amerikanischen, kraftvolleren Boxstil den Klitschko-Brüdern näher. Für den erfolgreichen europäischen, technisch-orientierten Stil bleibt weiter Fritz Sdunek verantwortlich. Ziel sei es, das Beste aus beiden Stilen zusammenzuführen. Wie wirkungsvoll der neue Stil von Wladimir Klitschko sein wird, davon können sich die Boxsportfans in der Nacht von Samstag auf Sonntag überzeugen.