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Mittwoch, 2003-06-18

Klitschko geht von Sieg aus

Vor der WBC-Weltmeisterschaft im Schwergewicht: Beide Seiten sind sehr zuversichtlich

Noch vier Tage, dann findet im Staples Center in Los Angeles die WBC-Weltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen dem Briten Lennox Lewis und seinem ukrainischen Herausforderer Vitali Klitschko statt. Fest steht mittlerweile auch, dass Lou Moret aus den USA der dritte Mann im Ring sein wird. Dem Referee werden die Amerikaner Pat Russell, James Jen-Kin und Tom Kaczmarek als Punktrichter zur Seite stehen.
Über den Ausgang des Kampfes gibt es natürlich im Vorfeld zahlreiche verschiedene Meinungen. Der 31-jährige WBC- und WBA-Weltranglistenerste Vitali Klitschko glaubt jedenfalls fest an seine Chance. "Manche sagen, ich sei nicht stark genug. Mich interessiert nicht, was die Leute sagen. Ich beschäftige mich im Moment nur mit dem Positiven. Und das heißt, ich gehe von einem Sieg über Lennox Lewis aus. Ich werde jedenfalls alles tun, um diesen Fight zu gewinnen", gab sich Klitschko optimistisch.
Sein Coach Fritz Sdunek geht ebenfalls sehr positiv an die Aufgabe am 21. Juni heran. "Ich bin überzeugt, dass ich Lennox durchschaut habe und Vitali ihn vom Thron stoßen wird. Er [Lennox Lewis; Anm. der Red.] scheint in guter Form zu sein. Seine Führungshand kommt unheimlich schnell. Doch Vitali ist topfit. Er ist bereit, der Kampf kann beginnen", präsentierte sich der Trainer des ukrainischen Herausforderers äußerst zuversichtlich.
Auch Klaus-Peter Kohl setzt auf einen Sieg des bei ihm unter Vertrag stehenden Athleten. "Der Kampf ist eine große Herausforderung für Vitali. Aber Lewis hat noch nie gegen jemanden wie Vitali geboxt. Ich bin sicher, er wird den Kampf mit seiner Geschwindigkeit und seinem Jab gewinnen. Und er wird durch K.o. siegen", gab der 59 Jahre alte Promoter aus Hamburg zu Protokoll.
Das sieht der 37-jährige Titelverteidiger Lennox Lewis natürlich ganz anders. "Größere fallen härter. Ich liebe es, gegen längere Kerle anzutreten. Sie liegen mir besonders", tönte der Brite Anfang der Woche während einer Trainingseinheit auf dem Gelände der Universal Studios in Los Angeles. "Vitali ist für mich der zweite Michael Grant. Es wird auch mit ihm sehr schnell vorüber sein. Er muss einfach noch zur Schule gehen", fuhr der Titelverteidiger fort.
Sein Trainer Emanuel Steward teilt die Meinung seines Schützlings. "Ich habe noch nie mit irgendeinem Boxer trainiert, der so hart arbeitet wie Lennox. Niemand hatte bis jetzt die Geschwindigkeit und die Power von ihm. Der Kampf wird nach spätestens fünf Runden zu Ende sein. Lennox ist einfach zu erfahren und zu stark für Vitali Klitschko", urteilte der Erfolgscoach von WBC-Weltmeister Lewis vor dem Aufeinandertreffen.