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Dienstag, 2008-12-16

Klitschko bezwingt Rahman

Technischer K.o.-Sieg in Runde sieben

Der Ukrainer Wladimir Klitschko hat die WM-Gürtel der IBF, WBO und der eher unbedeutenden IBO verteidigt. Der 32-jährige Schwergewichtler setzte sich am Samstagabend in der SAP-Arena in Mannheim erwartungsgemäß mit einem technischen K.o.-Sieg nach 44 Sekunden der siebten Runde gegen den IBF-Weltranglistenfünften Hasim Rahman aus den USA durch.

Wladimir Klitschko bezwang Hasim Rahman (Foto: Sumio Yamada)
Von der ersten Sekunde an dominierte der Titelverteidiger das Geschehen im Ring mit seinen linken Händen deutlich. Ende der ersten Runde sorgte er auch mit einer rechten Geraden für einen guten Angriff. Zwar ging Rahman im zweiten Durchgang etwas aggressiver zu Werke, doch dem Herausforderer fehlte bei seinen Aktionen die Schnelligkeit, um Klitschko zu gefährden.
In der dritten Runde ließ sich Rahman fast permanent an die Ringseile zurückdrängen und lauerte auf einen gefährlichen Konter. Doch der 36-Jährige fand keine Lücke bei seinem Kontrahenten. Ab dem fünften Durchgang verstärkte Wladimir Klitschko den Druck. In Runde sechs schickte er seinen Herausforderer zu Boden, setzte aber nicht entschlossen genug nach.
Dafür fiel die Entscheidung im folgenden Durchgang: Zunächst traf Klitschko seinen Gegner mit einem linken Haken am Kopf. Es folgten eine Rechte und eine weitere Linke, ehe Ringrichter Tony Weeks dazwischen ging und den Kampf beendete. Da Rahman nicht zu Boden ging und auch nicht sonderlich angeschlagen schien, wirkte der Abbruch durch den Referee übereilt.
Daran, dass Wladimir Klitschko den Sieg verdient hatte, gab es dennoch kaum Zweifel. Denn sein Herausforderer aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland agierte bis zum Zeitpunkt des Abbruchs viel zu passiv. Hasim Rahman war zudem nur selten in der Lage, eigene Treffer ins Ziel zu bringen, so dass er auf den Wertungszetteln der Punktrichter hoffnungslos zurücklag.
Die nächste Pflichtverteidigung für Klitschko verspricht deutlich mehr Spannung. Dabei wird Alexander Povetkin der Gegner sein. Der IBF-Weltranglistenerste sollte ursprünglich schon am Samstag als Herausforderer im Ring stehen. Doch er hatte sich beim Waldlauf einen Bänderanriss im linken Sprunggelenk zugezogen und war nicht rechtzeitig wieder fit geworden.