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Freitag, 2003-03-07

Kleiner Trost für John Ruiz

Pay-per-View-Einnahmen sichern Ex-Champion gutes Geschäft

Der letzte Samstag dürfte sicher zu den bisher schwärzesten Tagen im Leben von John Ruiz gehört haben. Er war als WBA-Weltmeister im Schwergewicht gegen Roy Jones Jr. in den Ring gestiegen, um endlich aus dem Schatten der anderen namhaften Champions bei den bedeutenden Weltverbänden zu treten, doch am Ende verließ er das Seilgeviert mit einer der bittersten Niederlagen seiner Laufbahn. Er unterlag dem 34 Jahre alten Amerikaner Jones einstimmig nach Punkten.
Mit dem Aufeinandertreffen in Las Vegas war Ruiz aber nicht nur aus sportlicher Sicht ein großes Risiko eingegangen, sondern auch aus finanzieller. Denn um den Fight überhaupt möglich zu machen, verzichtete der 31-jährige Sohn puertoricanischer Eltern auf eine Garantiezahlung für den Kampf. Er war lediglich an den Einnahmen aus dem Pay-per-View-Bereich beteiligt. Durch den Erfolg der Übertragung dürfte sich diese Vereinbarung jedoch als sehr lohnenswert herausstellen.
Insgesamt verzeichnete der amerikanische TV-Sender HBO etwa 525.000 Haushalte, die gegen die Zahlung einer Gebühr das Recht erwirkten, sich den WM-Fight anzuschauen. Damit wurden die Erwartungen im Vorfeld des Kampfes sogar übertroffen. Die Einnahmen aus der Übertragung beliefen sich auf 26,5 Millionen US-Dollar. Mit dem sogenannten Megafight des letzten Jahres zwischen Lennox Lewis und Mike Tyson konnte die Übertragung allerdings nicht mithalten. Der Fight am 8. Juni 2002, den der Brite Lennox Lewis durch K.o. in der achten Runde gewann, hatte etwa viermal so hohe Einnahmen erzielt.