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Mittwoch, 2007-07-11

Klarer Erfolg für Mundine

Der 32-jährige Anthony Mundine hat den WBA-Gürtel im Super-Mittelgewicht mit einem klaren Punktsieg (119:107, 120:108 und 119:108) verteidigt. Im australischen Gold Coast an der Südostküste von Queensland, Australien, setzte sich der frühere Rubgy-Profi dabei gegen den 26-jährigen Argentinier Pablo Daniel Zamora Nievas durch.

Anthony Mundine (l.) im Juni 2005 im Kampf mit Mikkel Kessler (Foto: ASE)
Gegen den an Reichweite überlegenen Kontrahenten glänzte Mundine von Beginn an mit seiner Schnelligkeit. Darüber hinaus war seine starke Führhand ein Grundstein des Erfolges. In der dritten Runde konterte der Australier den Herausforderer mit einer Rechten geschickt aus, so dass dieser mit einem Handschuh den Ringboden berührte und angezählt wurde.
Nachdem Mundine auch die vierte Runde dominierte, hatte Pablo Daniel Zamora Nievas im fünften Durchgang seine beste Phase. Dabei drängte er den WBA-Weltmeister an die Seile zurück und brachte mehrere harte Hände zum Kopf ins Ziel. In der Folge war es aber wieder der Titelverteidiger, der das Geschehen an sich riss.
Am Ende des sechsten Durchgangs geriet der Argentinier nach einer Rechten zum Kopf in starke Bedrängnis, doch er rettete sich in die Rundenpause. Obwohl Mundine auch danach immer wieder großen Druck auf seinen Kontrahenten ausübte, schaffte es der WBA-Weltmeister nicht, ihn entscheidend zu treffen.
"Das war definitiv einer der härtesten Gegner, gegen den ich bisher im Ring gestanden habe", lobte der WBA-Weltmeister den am Ende schwer gezeichneten Argentinier nach dem Fight und schimpfte auf die "sogenannten Boxsportexperten", die im Vorfeld fast durchweg einen leichten Sieg für ihn prophezeit hatten.