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Klappert will Schulze ausboxen

Nick Klappert gilt als sehr schlagstark (Fotos: SE)
Halb-Mittelgewichts-Duell in Neubrandenburg verspricht spannend zu werden
Elf Profikämpfe stehen inzwischen bei Nick Klappert zu Buche. Immer verließ er den Ring als Sieger. Gleich sieben seiner Kontrahenten mussten sich vorzeitig geschlagen geben. Diese Serie will der 27-Jährige am 30. Januar in Neubrandenburg - dort findet auch die IBF-WM im Mittelgewicht zwischen Sebastian Sylvester und Billy Lyell statt - nicht abreißen lassen. Doch mit Marco "Schulle" Schulze steht ihm ein erfahrener Gegner gegenüber, der das verhindern will.
Bisher verbuchte der Veltener 29 Siege und ein Unentschieden in 35 Profikämpfen für sich. "Schulze ist jemand, der ständig nach vorne geht. Insofern kann man sich recht gut auf ihn einstellen. Sein Stil ist eigentlich immer gleich. Ich muss ihn ausboxen", sagt Klappert zum anstehenden Kampf. Dass sein Kontrahent bereits IBF-Intercontinental Champion und Deutscher Meister war, bereitet ihm keine Sorgen. "Ich weiß nicht, welche Ambitionen er mit 32 Jahren noch hat. Aber ich bin guter Dinge. Wir werden im Ring sehen, ob ich zu Recht so optimistisch bin."
Nachdem Klappert im letzten Jahr einige Probleme mit Verletzungen hatte und nur zwei Kämpfe bestritt, will er in diesem Jahr wieder voll durchstarten. "Ich hatte eine schmerzhafte Kapselverletzung an der rechen Hand. Das waren starke Schmerzen und der Heilungsprozess zog sich hin", berichtet er. So standen lange Zeit nur Läufe für den Schützling von Coach Otto Ramin auf dem Trainingsplan. Doch Anfang des Jahres wurde die Vorbereitung endlich wieder intensiver.
Weil das Training in den letzten Wochen gut verlaufen ist, sieht Klappert dem Fight im Jahnsportforum sehr zuversichtlich entgegen. "Natürlich will ich in Neubrandenburg gewinnen, meinen zwölften Sieg als Profi einfahren. Dann kann ich positiv in die Zukunft schauen. Und wenn ich danach weiter gewinne und von Verletzungen verschont bleibe, könnte man am Ende des Jahres durchaus schon größere Aufgaben ins Visier nehmen", sagt der Halb-Mittelgewichtler.









