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Mittwoch, 2008-08-27

Klappert boxt in Berlin

Nick Klappert zum ersten mal vor großem Publikum

Sechs Siege aus sechs Profikämpfen stehen bisher bei Nick Klappert, der am 30. August wieder im Ring stehen wird, zu Buche. Doch den Weg ins Sauerland-Team fand der 25-Jährige erst im Mai dieses Jahres. Bei seinem ersten Einsatz unter der Regie von Trainer Otto Ramin hinterließ der in Bad Saarow geborene und in Fürstenwalde aufgewachsene Kämpfer allerdings gleich einen ganz starken Eindruck.

Nick Klappert möchte in Berlin den siebten Sieg als Berufsboxer einfahren
Nur zwei Minuten und 58 Sekunden benötigte er am 11. Juli bei einer Veranstaltung in Marzahn-Hellersdorf, um seinen Kontrahenten Vladimir Fecko nach drei Niederschlägen durch technischen K.o. in der ersten Runde zu bezwingen. "Das war ein toller Einstand", freute sich Klappert hinterher, "doch schon die Tatsache, dass ich jetzt für das Sauerland-Team boxe, zeigt mein Potential."
Um sich zukünftig noch besser auf seine Kämpfe vorzubereiten, zog der gelernte Verfahrensmechaniker extra nach Berlin. "Dort wohne ich nur fünf Minuten von unserer Trainingsstätte in Marzahn-Hellersdorf entfernt. Das ist optimal und gefällt mir. Dadurch gibt es keine langen Anfahrtswege und ich kann mich voll und ganz aufs Boxen konzentrieren", erzählt der deutsche Halb-Mittelgewichtler.

Halb-Mittelgewichtler Nick Klappert wird von Otto Ramin gecoacht (Fotos: SE)
Unter der Obhut seines neuen Trainers fühlt sich Klappert, der als Amateur für Fürstenwalde, Schwedt und Frankfurt (Oder) in den Ring gestiegen war, sehr wohl. "Bevor ich meinen Vertrag unterschrieb, war ich schon öfter zum Sparring bei Otto Ramin. Dabei konnte ich mir schon ein ganz gutes Bild von seiner Arbeit machen. Danach war für mich klar, dass ich von ihm gecoacht werden möchte", erzählt er.
Obwohl Nick Klappert noch nie in einer so großen Arena wie der Max-Schmeling-Halle im Ring stand, ist er vor dem Kampf gegen den 29-jährigen Marcos Hernandez aus Dominikanischen Republik nicht nervöser als sonst. "Ich glaube, vor größerem Publikum zu boxen, motiviert mich eher. Doch ein bisschen Aufregung, vor allem am Kampftag selbst, ist natürlich immer da", so der Halb-Mittelgewichtler.