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Dienstag, 2002-09-03

King trifft Lewis

Lennox Lewis verhandelt mit Promoter Don King über die Fortsetzung seiner Laufbahn

Der Weltmeister im Schwergewicht der IBF und des WBC Lennox Lewis aus Großbritannien, scheint seine Karriere fortsetzen zu wollen. Derzeit weilt der Champion mit seiner Mutter Violet und seinem Trainer Emanuel Steward in Ghana, wo er sich in den kommenden Tagen mit Promoter Don King treffen und über seine Zukunft sprechen möchte.
"Don King ist ebenfalls hier. Wir werden über die Zukunft sprechen", sagte Lewis in Ghana. "Die Welt hat noch nicht das Beste von mir gesehen. Vielleicht wird eventuell ein großer Boxer nach oben kommen. Aber ich werde da sein für ihn." Damit scheint der 36-Jährige sich noch nicht dazu entschlossen zu haben, die Boxhandschuhe an den Nagel zu hängen.
Nach seinem fulminanten Sieg gegen Mike Tyson am 8. Juni in Memphis ist dennoch immernoch nicht klar, ob der Brite tatsächlich weitermachen wird. Anfang August hatte er angekündigt, dass sein Preis gestiegen sei und man ihm viel Geld bezahlen müsse, damit er weitermacht.
Für einen guten Preis sorgen könnte kein anderer besser als der berühmt berüchtigte Don King, der mit einem möglichen Kontrakt mit Lewis das Heft im Schwergewicht wieder in die Hand nehmen könnte. King betreut den WBA-Weltmeister John Ruiz, der noch in der vergangenen Woche eine zeitweilige Auflösung des Kontrakts mit seinem Promoter einklagen wollte, aber in der ersten Instanz scheiterte.
Grund der Klage gegen King war der Wunsch von Ruiz gegen Mike Tyson zu boxen, um dabei die höchste Kampfbörse seiner Karriere (10 – 12 Millionen US-Dollar) einzustreichen. Ex-Champ Tyson will sich nämlich die Bedingungen für einen Kampf gegen Ruiz nicht von King diktieren lassen, da er diesen seinerseits auf die Zahlung einer Summe von 100 Millionen US-Dollar wegen entgangener oder hinterzogener Kampfbörsen verklagt hat.
Ein Kampf gegen Ruiz könnte Lewis den dritten WM-Gürtel einbringen und ihn damit zum unumstrittenen Weltmeister machen. Der vierte Weltmeistertitel (WBO), den Wladimir Klitschko inne hat, gilt allgemein als weniger bedeutend. Allerdings könnte der Weltverband IBF Lewis den WM-Gürtel abnehmen, sollte er sich vor einem Kampf gegen Ruiz nicht über das WM-Duell der IBF gegen den offiziellen Herausforderer Chris Byrd aus den USA einig werden.