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23.03.2017
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Montag, 2007-08-20

King Arthur als Cowboy

Abwechslung im Wilden Westen von Templin

Nicht mit rauchenden Colts, dafür mit Boxhandschuhen - King Arthur Abraham erwartet am Samstag gegen seinen Pflichtherausforderer Khoren Gevor ein spannendes Duell. Vor dem Kampf um die IBF-WM im Mittelgewicht in der Max-Schmeling-Halle wollte Trainer Ulli Wegner für Abwechslung sorgen und besuchte mit seinem Schützling die Welt des Wilden Westens in Templin am Röddelinsee.

Wie die Cowboys: Arthur Abraham und Ulli Wegner in der Westernstadt
Zwei Stunden lang vertrieben sich die beiden Spaß-Cowboys im brandenburgischen "Eldorado" die Zeit. "Seit meiner Kindheit bin ich ein Fan von John Wayne und Westernfilmen", erzählt Abraham-Coach Wegner beim anschließenden Saloon-Besuch. "Cowboys, wie früher im Wilden Westen, und Boxer haben durchaus einige Parallelen: Kämpferherz, Patriotismus und Männlichkeit", so Wegner.

Apfelsaft statt Whiskey: King Arthur und Ulli Wegner zu Besuch im Saloon
Abraham vs. Gevor - ist das also ein Duell wie zwischen Cowboys? King Arthur schmunzelt. "Es gibt tatsächlich Ähnlichkeiten. Man steht sich Mann gegen Mann gegenüber. Bevor es losgeht, wirft man sich eiskalte Blicke zu. Doch danach geht es mit den Boxhandschuhen an der Hand sportlich fair zur Sache. Wer die bessere Leistung zeigt, trägt den Sieg davon", sagt der IBF-Weltmeister.

Am Samstag ohne Cowboyhut: Arthur Abraham (Fotos: Photo Wende)
So soll es auch am Samstag sein, wenn ihm der von Fritz Sdunek trainierte Khoren Gevor gegenübersteht. "Ich will den Titel verteidigen - für mich, für meinen Trainer und für mein Team. Wenn man in den Boxring geht, dann ist es immer eine Frage der Ehre. Und eines kann ich auf jeden Fall versprechen. Im Gegensatz zu vielen Cowboys habe ich mein Pulver noch längst nicht verschossen", so der 27-Jährige.