Kessler legt Green schlafen
Däne landet Hammer-K.o. gegen ehemaligen Super-Six Teilnehmer
Wiegen Kopenhagen
Sowohl Kessler als auch Green im geforderten Gewichtslimit
Khan unterliegt Peterson

Der Brite Amir Khan ist seine WM-Titel los (Foto: ASE)
Brite verliert WBA- und IBF-Titel an amerikanischen Herausforderer
Riesen-Überraschung im Convention Center in Washington: Lamont Peterson ist neuer IBF-Weltmeister und WBA-Super-Champion im Halbweltergewicht. Der Amerikaner entthronte in der Nacht von Samstag auf Sonntag den bisherigen Titelinhaber Amir Khan (Großbritannien). Nach zwölf packenden Runden lag der 27-Jährige in seiner Geburtsstadt mit 113:112, 113:112 und 110:115 auf den Wertungszetteln der Punktrichter vorn.
Amir Khan gelang gleich im ersten Durchgang ein Niederschlag. Dennoch war es Peterson, der insgesamt aggressiver wirkte. In der siebten Runde wurde dem 25-jährigen Khan ein Punkt abgezogen. In den letzten drei Minuten des Fights sprach Ringrichter Joseph Cooper eine zweite Verwarnung gegen den Olympia-Silbermedaillengewinner aus dem Jahr 2004 aus, weil er seinen Gegner offenbar weggestoßen hatte. Da der Kampf insgesamt recht ausgeglichen verlief, kostete die Entscheidung des Referees den Briten endgültig den Sieg.
Lamont Peterson, der damit seinen 30. Erfolg im 32. Profikampf erzielte, räumte nach dem Fight ein, dass er sich durchaus einen Rückkampf vorstellen könne. Dieser könnte auch in England stattfinden, sofern das Geld stimmt. "Ich hätte nichts dagegen", so der Amerikaner. "Es müsste halt alles stimmen, dann würde ich das tun. Egal wann, ich bin immer bereit."
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