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23.03.2017
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Pressekonferenz vor Zeuge-WM

Vor Weltmeisterschaft in Potsdam halten sich Hauptkämpfer zurück

Zeuge bleibt bescheiden

WBA-Weltmeister ist mit dem zufrieden, was er hat - auch nach WM-Sieg!

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NEWS
Montag, 2006-01-16

Kessler siegt gegen Lucas

WBA-MW im Super-Mittelgewicht - Technischer KO in Runde 10


Ex-Champion Eric Lucas, Markus Beyer gegen Omar Sheika
Für Eric Lucas, der seinen WBC-Titel vor drei Jahren an Markus Beyer, den einzigen amtierenden deutschen Boxweltmeister, verloren hatte, war der Traum von der erneuten Weltmeisterschaft am 14. Januar in Kopenhagen nach 10 Runden ausgeträumt.
Der alte und neue Champion der WBA, Mikkel Kessler, traf den Kanadier mit seinem linken Jab nach Belieben, bis Lucas aufgrund eines Cuts über dem rechten Auge aus dem Rennen genommen werden musste. "Es ist keine Schande, gegen einen so starken Gegner zu verlieren. Ich habe jeden seiner Schläge bis ins Mark gespürt. Mikkel war definitiv der stärkste Gegner meiner Laufbahn, einschließlich Roy Jones", lobte Lucas nach dem Kampf.
Während Lucas für den Fall einer Niederlage seinen Rücktritt angekündigt hatte, trifft der seit 37 Kämpfen ungeschlagene Kessler in seinem nächsten Fight auf Jackson Chanet. Der Franzose hatte sich im November 2005 gegen den Sauerland-Boxer Vitali Tsypko für den WM-Kampf gegen den Dänen qualifiziert.

Beyer (WBC), Lacy (IBF), Calzaghe (WBO), Kessler (WBA)
Im Vorprogramm der WBA-Weltmeisterschaft gewann Maxim Nesterenko gegen den Lokalmatador Christian Bladt im Weltergewicht nach Punkten. Der Russe hatte zuletzt am 3. September im ICC Berlin über 12 Runden dem Europameister aus Berlin, Oktay Urkal, das Leben schwer gemacht.
Der starke Super-Mittelgewichtler Rudy Markussen (WBO 1), der bisher nur Sven Ottke unterlag, konnte sich gegen den Russen Alexander Zaitsev (35) ebenfalls nach Punkten durchsetzen.
Während Mikkel Kessler im Ring seinen WM-Gürtel verteidigte, brachte seine Promoterin Bettina Palle in einem Kopenhagener Krankenhaus einen Jungen zur Welt.

Sven Ottke – Rudy Markussen, Oktay Urkal – Maxim Nesterenko