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Donnerstag, 2009-06-18

Kempf will an größere Kämpfe ran

Cruisergewichtler Martin Kempf (Foto: SE)

Cruisergewichtler am 27. Juni wieder im Ring

Zwölf Siege aus zwölf Profikämpfen hat Martin Kempf bereits in seiner Bilanz zu Buche stehen. Am 27. Juni soll in der Berliner Max-Schmeling-Halle der nächste Erfolg her. Bei seinem zweiten Einsatz unter der Regie von Trainer Karsten Röwer will der junge Cruisergewichtler zeigen, dass zukünftig noch stärker mit ihm zu rechnen ist. Mit Juan Manuel Garay (15-8) steht ihm allerdings ein kampfstarker Kontrahent gegenüber.  

"Ich trainiere ja erst seit Februar bei Karsten Röwer. Im ersten gemeinsamen Kampf am 14. März in Kiel gegen Sascha Faelber waren sicherlich noch nicht so viele Veränderungen erkennbar. Doch inzwischen geht es voran. Ich habe mich von der Beweglichkeit her entwickelt, wirke nicht mehr so steif. Zudem bin ich einfach lockerer geworden. Dadurch kam der Spaß am Boxen zurück", erzählt Kempf.

 

Der veränderte Stil des 21-Jährigen bringt auch Risiken mit sich. "Früher ging es nur darum, die Angriffe der Gegner mit der Doppeldeckung abzufangen. Heute weiche ich den Schlägen auch mal aus oder tauche ab. Meine Gegenangriffe sind somit überraschender. Das Risiko ist zwar größer, weil ich auch mal getroffen werden kann, dafür bin ich aber in der Offensive viel variabler", erklärt der Deutsche. 

Nachdem sich Kempf zunächst in Berlin auf den Kampf in der Max-Schmeling-Halle vorbereitet hatte, bestritt er den letzten Teil der Vorbereitung im Trainingslager in Güstrow. "Am 1. Juni ging es los. Am 2. hatte ich Geburtstag, doch gefeiert wurde nicht. In Güstrow war es sehr ruhig, denn der Ort ist nicht groß. Dafür konnte man sehr konzentriert trainieren und an den Verbesserungen arbeiten", sagt er.

 

Der Berliner glaubt, dass der Fight gegen den 37-jährigen Garay kein Spaziergang wird. "Argentinier sind häufig sehr willensstark. Die Bilanz von ihm ist nicht so schlecht. Gegen gute Leute hat er sich achtbar aus der Affäre gezogen. Und er hat offenbar einen guten Punch. Denn bei seinen 15 Siegen gewann er schon neunmal vorzeitig", sagt der Cruisergewichtler über seinen Gegner. 

Da Kempf jedoch bisher als Profi ungeschlagen blieb, will er sich mit einem weiteren Sieg für größere Kämpfe empfehlen. "Die Kontrahenten werden langsam besser. Da hofft man natürlich schon darauf, dass man vielleicht bald um einen ersten internationalen Titel boxen kann. Ich will kein Mitläufer sein, sondern selbst herausstechen. Ich denke, ich habe das Potential dazu", gibt sich Martin Kempf zuversichtlich.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in der Berliner Max-Schmeling-Halle, bei der auch die IBF-WM im Mittelgewicht zwischen Arthur Abraham und Mahir Oral auf dem Programm steht, sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min) und im Internet bei www.ticketcorner.com erhältlich.