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Kempf kämpft in Kempten
Es muss irgendwann im Jahre 1996 gewesen sein, als ein Plakat in der Schule das Interesse von Martin Kempf weckte. Sofort war er fasziniert von der Sportart, die dort spektakulär angepriesen wurde. Prompt ging er mit seinem Vater zum Boxtraining - und bestreitet nun, knapp zwölf Jahre später, in Kempten seinen ersten Profiboxkampf. "Ich freue mich sehr, dass ich endlich einsteigen kann", so der Cruisergewichtler, der neben ein bisschen Aufregung vor allem große Vorfreude verspürt. "Jetzt geht es endlich los." Mit der Empfehlung von nur drei Niederlagen in 25 Amateurkämpfen startet er nun sein neue Karriere.
Genau wie Stallkollege Danilo Häußler kommt Kempf aus Schwedt/Oder und trainiert bei Manfred Wolke und Rudi Fink in Frankfurt/Oder. "Meine Vorbilder sind meine Trainer, die ja beide Olympiasieger geworden sind." Bis zum nächsten Mai muss Kempf noch eine ganz besondere Doppelbelastung aushalten: "Dann schließe ich meine Lehre als Büro- und Kommunikationskaufmann ab und kann mich voll und ganz aufs Boxen konzentrieren."









