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Montag, 2009-01-26

Kempf hat Größeres im Blick

Martin Kempf trifft in Riesa auf Jean-Claude Bikoi

Zehn Siege aus zehn Profikämpfen hat Martin Kempf bereits zu Buche stehen. Im Jahr 2009 will der 20-Jährige weitere Siege folgen lassen und größere Ziele ins Visier nehmen. Bei seinem ersten Einsatz im neuen Jahr bekommt es der junge Cruisergewichtler am 24. Januar in Riesa mit dem 30-jährigen Kameruner Jean-Claude Bikoi (15-10-1) zu tun. In dem Fight will der Schützling von Trainer Manfred Wolke seine Ambitionen, für stärkere Gegner bereit zu sein, weiter unterstreichen.

Cruisergewichtler Martin Kempf verbuchte bisher zehn Siege als Profi für sich

"Jean-Claude Bikoi ist ein guter Prüfstein. Er ist sehr erfahren. Ob Grigory Drozd, Ismail Abdoul, Yoan Pablo Hernandez oder Vincenzo Cantatore - er ging schon mit einigen ansprechenden Gegnern über die Runden. Darüber hinaus hat Bikoi gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, Kämpfe zu gewinnen", weiß Kempf über den in Belgien lebenden Kontrahenten. Dennoch glaubt der Deutsche, bestens vorbereitet in den auf acht Runden angesetzten Kampf zu gehen.

"Ich habe über Weihnachten und Neujahr viele Läufe gemacht. Auch während dieser Zeit habe ich darauf geachtet, mich vernünftig zu ernähren. Natürlich habe ich eine Menge gegessen, doch die fettigen Soßen und Süßigkeiten habe ich weggelassen. Deshalb haben mich diese Tage nicht aus dem Rhythmus gebracht. Mit Beginn des neuen Jahres wurde das Training dann angezogen. Auch die Sparringsphase lief gut, so dass die Form für Riesa stimmt", berichtet Martin Kempf.

Martin Kempf (r.) will in Riesa eine gute Leistung zeigen (Fotos: SE)

Nachdem der Cruisergewichtler bisher als Profi ungeschlagen blieb, will er sich mit einer guten Leistung in der erdgas arena für noch größere Kämpfe empfehlen. "Die Kontrahenten werden besser und besser. Da hofft man natürlich schon darauf, dass man vielleicht bald um einen ersten internationalen Titel boxen kann. Ich brauche stärkere Gegner. Denn nur die bringen mich nach vorne und zeigen mir, wo ich selbst stehe", fährt der in Frankfurt (Oder) trainierende Kempf fort.

"Im Training legt Manfred Wolke sehr viel Wert auf die Körperhaltung, den Stand, die Verteidigung und Angriffsaktionen. Bei mir kommt mit dem Alter natürlich auch der Verstand dazu. Das zahlt sich mehr und mehr aus. Deshalb will ich mich in den nächsten zwei Jahren weiterentwickeln. Ich will kein Mitläufer sein, sondern selbst herausstechen. Ich bin jetzt erst bei 60 Prozent. Also habe ich noch eine ganze Menge Potential in mir", erklärt der deutsche Cruisergewichtler selbstbewusst.