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Freitag, 2003-04-11

Kelley hofft auf Erfolg

Sieg gegen Barrera war schon immer das Ziel von Kevin Kelley

Ein wenig ungewöhnlich ist es schon. Wenn am kommenden Wochenende die beiden Federgewichtler Marco Antonio Barrera und Kevin Kelley aufeinander treffen, geht es zwar um keinen bedeutenden Titel, dennoch überträgt der Pay-TV-Sender HBO live aus Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada. Denn in diesem Fight geht es ums Prestige. Es geht gewissermaßen darum, zu zeigen, wer der beste Federgewichtler, wenn auch ohne Gürtel, der Welt ist.
Der Mexikaner Barrera stand bereits drei der bedeutendsten Athleten dieser Gewichtsklasse im Ring gegenüber. Und er verließ dabei jedes Mal das Seilgeviert als Sieger. Naseem Hamed, Erik Morales und Johnny Tapia hatten gegen ihn das Nachsehen. Diesen Status gilt es am kommenden Wochenende zu verteidigen.

Und auch der nächste Gegner des Mexikaners hat durchaus Format. Denn Kevin Kelley war schon einmal Champion im Federgewicht beim World Boxing Council. "Das ist kein leichter Kampf. Er ist ein großer Fighter. Er ist aggressiv, und er kommt, um zu gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt meiner Karriere nehme ich keinen Gegner auf die leichte Schulter", äußerte sich deshalb der 29-jährige Federgewichtler respektvoll.
Und auch für seinen amerikanischen Kontrahenten stehen Titel nicht unbedingt im Vordergrund. Für den 35-Jährigen ist es eher ein Test, in welcher Form er sich zum jetzigen Zeitpunkt seiner bunten Karriere befindet. "Mein Ziel ist es, Barrera zu schlagen. Es geht nicht darum, einen Gürtel zu gewinnen", sagte Kelley vor dem Aufeinandertreffen. Einmal gegen Barrera zu siegen, dies sei schon immer sein Ziel gewesen.
"Es gibt keine Geheimnisse in diesem Kampf. Wir können beide gut schlagen. Der einzige Vorteil ist, dass ich ein Rechtsausleger bin, und er sich erst einmal darauf einstellen muss. Der Druck liegt auf ihm", äußerte sich der positiv eingestellte Amerikaner weiter. "Motivation ist, wenn dich jeder aufgibt und du dich selbst herausforderst. Ich will das zu Ende bringen, was ich angefangen habe. Ich habe nie mein volles Potential ausgeschöpft", fuhr Kelley fort, der sich auch als krasser Außenseiter gute Chancen gegen Barrera ausrechnet.