Deutsch English
25.09.2016
Top-Thema

Cleverly glaubt an Sieg!

"Unheimliche" Fakten machen Herausforderer Mut vor WM gegen Brähmer

Mittermeier optimistisch

Vor Brähmer-WM: "Jürgens Waffen werden Cleverly nicht schmecken!"

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Samstag, 2002-05-18

Keine Angst vor Mercer

Der Ukrainer Wladimir Klitschko hat im Vorfeld seines Fights vor Gegner Mercer keine Angst

Der nächste Kampf für den WBO-Weltmeister im Schwergewicht, Wladimir Klitschko, findet am 29. Juni im 5200 Zuschauer fassenden Taj Mahal Casino Resort in Atlantic City gegen den 41-jährigen Ray Mercer statt. Um sich intensiv auf diesen Kampf vorzubereiten, fliegt der in Hamburg lebende Ukrainer bereits am 1. Juni zusammen mit seinem Trainer Fritz Sdunek nach Amerika. Für den Titelträger der WBO ist es bereits der fünfte "Auftritt" in den Staaten.
"Ich habe vor jedem Gegner Respekt, aber vor keinem Angst. Auch nicht vor Ray Mercer. Natürlich ist es ein Vorteil für mich, dass ich jünger bin. Aber, das bedeutet nicht, dass ich den Amerikaner unterschätzen werde", äußerte sich der 26-Jährige zur bevorstehenden Aufgabe. Klitschko hatte sich den Titel des Weltverbandes WBO erstmalig am 14. Oktober 2000 in Köln durch einen Punktsieg gegen Chris Byrd gesichert und diesen Titel am 16. März diesen Jahres in Stuttgart gegen Francois Botha durch technischen K.o. in der achten Runde zum letzten Mal verteidigt.
Seine einzige Niederlage musste der 2 Meter große Schwergewichtler ausgerechnet bei einem Kampf im Dezember 1998 in seinem Heimatland, der Ukraine, hinnehmen. In Kiew unterlag er dem Amerikaner Ross Puritty durch technischen K.o. in der elften Runde. Der in Norman/Oklahoma lebende Amerikaner wird am 1. Juni der Gegner von Timo Hoffmann im Kampf um die IBF-Intercontinental Meisterschaft in Nürnberg sein. Dafür bereitet sich der 35-Jährige eigens mit dem ehemaligen Schwergewichtsweltmeister der IBF, WBA und WBC, Evander Holyfield, auf diesen Kampf vor.
Klitschkos Gegner, der in Jacksonville geborene Amerikaner Ray Mercer konnte 30 seiner bisher 35 Profikämpfe gewinnen. Er erboxte ein Unentschieden und unterlag viermal. Eine seine Niederlagen kassierte er gegen eben jenen Holyfield, der sich derzeit mit Ross Puritty im Sparring befindet. Ansonsten bezwangen den 41-Jährigen nur Lennox Lewis, Jesse Ferguson und Larry Holmes. "Ich bin glücklich über die Chance. Jetzt kann ich zeigen, wer der wahre Champion ist", ließ der Schwergewichtler aus den vereinigten Staaten die Presse im Vorfeld zum Fight wissen.
Den letzten Kampf bestritt Mercer am 23. Februar diesen Jahres. Er besiegte den Amerikaner Troy Weida in Atlantic City durch technischen K.o. in der ersten Runde. Weida dürfte einigen deutschen Boxsportfans durchaus bekannt sein. In seinem vorletzten Kampf unterlag er am 1. Dezember des vergangenen Jahres in der Dortmunder Westfalenhalle dem deutschen Schwergewichtler Timo Hoffmann ebenfalls durch technischen K.o. in der ersten Runde, im Jahre 1997 erwischte es Weida in der dritten Runde gegen Wladimir Klitschko.