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Freitag, 2005-03-04

Kein Visum für Tyson?

Vorstrafenregister verhindert Einreise

Mike Tysons Australien-Pläne könnten ein Ende finden, bevor sie begonnen haben. Der Grund: Ausländer mit Verurteilungen wegen schwerer Verbrechen bekommen kein Visa. Peter McGauren der australische Minister für Einwanderung prüft nun Tysons Antrag auf Besuchserlaubnis.
Der ehemalige Weltmeister blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. 1991 wurde Tyson wegen Vergewaltigung zu drei Jahren Haft verurteilt. Wegen einer Schlägerei musste er kürzlich 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verrichten. Als Indiz für die negative charakterliche Eignung Tysons, führte der Minister selbst den unvergessenen Ohrenbiss gegen Evander Holyfield (1997) ins Feld.
Für die weitere Trainingsplanung hat Tyson den Australier Jeff Fenech verpflichtet. Der 40 Jahre alte Fenech stand bereits bei Tysons letztem Kampf (gegen Danny Williams) in dessen Ecke. Zur Zeit befindet sich Fench in Los Angeles um den Super-Mittelgewichtler Danny Green auf die WM gegen Markus Beyer vorzubereiten.