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Samstag, 2008-12-13

Kapanov kämpft in Zürich

In der Schweiz gegen den Italiener Ferrara

Am 20. Dezember wird das Züricher Hallenstadion Schauplatz für die WBA-Weltmeisterschaft zwischen dem Russischen Riesen Nikolai Valuev und dem einstigen Champion Evander Holyfield aus den USA. Doch bevor es für die beiden Schwergewichtler um den WM-Titel geht, werden sich im Rahmenprogramm der Boxgala weitere interessante Kämpfer im Ring präsentieren. Einer von ihnen ist Jimmy Kapanov, der auf den 38-jährigen Paolo Ferrara (25-13-1) treffen wird.

Jimmy Kapanov bestreitet am 20. Dezember den neunten Profikampf
Der 24-jährige Cruisergewichtler verließ den Ring in seinen bisherigen acht Profikämpfen immer als Sieger. Fünfmal verbuchte der Schützling von Trainer Ulli Wegner vorzeitige Erfolge für sich. Und obwohl ihm in der Schweiz ein ganz erfahrener Mann gegenüberstehen wird, hat er den schwersten Fight seiner Laufbahn anscheinend schon hinter sich. "Sicher, Paolo Ferrara ist ein gewiefter Gegner. Doch das wird nicht so schwer, wie mein erster Profikampf", glaubt Kapanov.
"Der erste Fight war mit Abstand der schwerste, weil ich mich unbedingt von meiner besten Seite zeigen wollte und deshalb total nervös war. Ich setzte mich damals selbst enorm unter Druck. Außerdem stieg ich in Moskau in den Ring, wo ich lebe. Meine ganze Familie und meine ganzen Freunde schauten zu. Zum Glück habe ich damals gewonnen", blickt der in Georgien geborene Cruisergewichtler auf seinen Einstand bei den Berufsboxern gegen Alexander Filin Anfang 2006 zurück.

Paolo Ferrara: 25 Siege und ein Unentschieden aus 40 Profikämpfen
Und auch danach lief es für Kapanov wie am Schnürchen. Mit dem routinierten Kolumbianer Hugo Pineda räumte er in diesem Jahr sogar schon einen Mann einstimmig nach Punkten aus dem Weg, der in jüngeren Jahren zweimal im Profilager um WM-Ehren gekämpft hatte. Ähnlich stark dürfte auch Paolo Ferrara einzuschätzen sein. Der Italiener hatte sich zuletzt zwar im Schwergewicht versucht, will sich aber zukünftig wieder auf das Cruisergewicht konzentrieren.
Auf die leichte Schulter nimmt Jimmy Kapanov den Gegner auf alle Fälle nicht. "Nach meinem letzten Kampf Ende September machte ich nur eine Woche Pause und nahm dann in Moskau gleich wieder das Training auf, um in Form zu bleiben. Ab dem 10. November war ich dann wieder in Berlin, um mich noch intensiver auf den anstehenden Kampf vorzubereiten. Das Training lief bisher nach Plan. Ich denke, ich habe in den letzten Wochen wieder eine Menge dazugelernt", so Kapanov.

Will in Zürich den nächsten Sieg: Jimmy Kapanov (Fotos: SE u. SY)
Zum ersten Mal in der Schweiz zu boxen, darauf freut sich der ambitionierte Cruisergewichtler ganz besonders: "Vorher war ich leider noch nie da. Aber ich habe gehört, dass es dort wunderschöne Gebirge geben soll und man in der Schweiz sehr gut Urlaub machen kann. Da ich mich auf meinen Kampf konzentrieren muss, werde ich wohl nicht die Möglichkeit haben, sehr viel von dem Land zu sehen. Doch ich freue mich riesig, am 20. Dezember im Züricher Hallenstadion dabei zu sein."