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Sonntag, 2007-04-15

Käpt´n Huck in Bielefeld

Eine Reise in die Vergangenheit

Für Käpt´n Huck stand Anfang der Woche eine ganz besondere Reise auf dem Programm. Zusammen mit einem Kamera-Team der ARD besuchte der KO-König seine alte Heimat in Bielefeld. Am 5. Mai wird er zum ersten Mal vor heimischem Publikum antreten. In der Seidensticker Halle trifft er in einem WM-Ausscheidungskampf auf den ungeschlagenen Russen Vadim Tokarev. "Ich kann es kaum erwarten, endlich einmal in meiner Heimat zu boxen", so der Cruisergewichtler. "Für mich geht ein Traum in Erfüllung."

Zurück in der alten Schule...
Begleitet wurde Huck auf der Reise in die Vergangenheit von dem ARD-Team um Torsten Püschel. Zuerst wurde in seiner alten Grundschule im Stadtteil Gadderbaum gefilmt. "Ich bin immer gerne zur Schule gegangen", erzählte Huck vor der Kamera. "Mit der Martinschule verbinde ich ganz besondere Erinnerungen. Das war eine schöne Zeit."
Danach ging es zurück in sein altes Gym. Im Sportpalast von Ulf Schmidt begann im Alter von zehn Jahren seine vielversprechende Karriere. "Er war schon immer sehr fleißig und ehrgeizig", lobte sein Trainer, der Huck 2003 zum Weltmeister im Vollkontaktkickboxen machte. Huck war der jüngste Champion aller Zeiten. Weil er alles gewonnen hatte, was es zu gewinnen gab, entschied er sich für eine Karriere als Boxer. "Mein Ziel war es schon immer, Weltmeister zu werden. Und mit einem Sieg über Tokarev bin ich ganz dicht dran. Das ist ein starker Gegner, aber ich will auch ihn klar besiegen."
... und in seinem alten Gym.
In Bielefeld sehnt man den 5. Mai herbei. "Käpt´n Huck hat das Zeug dazu, die Herzen der Fans zu erobern", schreibt beispielsweise die Neue Westfälische Zeitung, die den Youngster sogar auf den Spuren von Henry Maske wandeln sieht. In seiner Heimatstadt erfreut sich Huck naturgemäß großer Popularität. Da passt es ins Bild, dass auch sein kleiner Bruder im Boxring für Aufsehen sorgt. Kenan gewann gerade für seinen Verein B.C. Vorwärts die Westfalenmeisterschaft und boxt in Kürze um die Westdeutsche Meisterschaft. Zu verdanken haben die Hucks ihre Erfolge vor allem ihrem Vater. "Er ist der Big Boss und treibt uns ständig an", sagt Käpt´n Huck über das Familienoberhaupt.
Käpt´n Huck und sein Vater (Fotos: SE)