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Montag, 2009-05-04

"Käpt´n" Huck im Interview

Marco Huck ist zuversichtlich (Foto: f.b.)

Marco Huck: "In Bamberg wird Vitaliy Rusal seinen Meister finden"

Am 9. Mai steigt Marco Huck (25 Profikämpfe; 24 Siege) in der JAKO Arena in Bamberg zur EM-Titelverteidigung gegen Vitaliy Rusal in den Ring. Am Freitagnachmittag absolvierte der 24-jährige Schützling von Trainer Ulli Wegner seine letzte Sparringseinheit vor dem Fight. Am Dienstagvormittag wird "Käpt´n" Huck in Oberfranken eintreffen. Vor seiner Abreise zum Veranstaltungsort stellte sich der Cruisergewichtler im Trainingslager in Kienbaum unseren Fragen… 

Herr Huck, die Sparringsphase für den Kampf ist abgeschlossen. Waren Sie mit Ihren Leistungen in der Vorbereitung zufrieden?

Marco Huck: Am Anfang fiel es mir ein bisschen schwer, in Tritt zu kommen. Doch nach hinten heraus wurden die Sparringsleistungen immer besser. Das ist bei mir häufig so. 

Was steht bei Ihnen in den Tagen bis zum Kampf noch auf dem Programm? 

Marco Huck: Am Dienstag treffen wir in Bamberg ein. Am gleichen Nachmittag steht dort dann das Pressetraining auf dem Plan. Weitere Medientermine folgen. Das Training selbst ist in den letzten Tagen vor dem Kampf locker. Denn es geht in erster Linie darum, nach der anstrengenden Vorbereitung wieder so richtig zu Kräften zu kommen. 

Mit Vitaliy Rusal steht Ihnen ein Gegner gegenüber, der bisher alle 23 Profikämpfe gewonnen hat. Wie stark schätzen Sie ihn ein? 

Marco Huck: Ich denke, dass er ein starker Mann ist. Er hat nicht umsonst alle Kämpfe gewonnen. Doch in Bamberg wird Vitaliy Rusal seinen Meister finden. 

Ihr Herausforderer hat in einem Interview gesagt, dass seine Zeit gekommen sei und dass er nach Bamberg reist, um Europameister zu werden. Beschäftigen Sie sich mit solchen Ankündigungen? 

Marco Huck: Ja, ich lese solche Dinge. Dass Rusal gewinnen will, das ist normal. Solche Träume sind erlaubt… 

Die letzten fünf Kämpfe gewannen Sie durchweg vorzeitig. Sind Sie in den letzten Monaten noch stärker geworden? 

Marco Huck: Stark war ich schon immer. Doch ich würde sagen, ich bin reifer geworden. Das zeigt sich auch im Ring. 

Ursprünglich sollten Sie in Bamberg gegen den früheren WBA-Weltmeister Firat Arslan antreten, doch der sagte aufgrund einer Verletzung ab. Im Januar war die Konstellation ähnlich. Zunächst sollten Sie in Riesa gegen Valery Brudov kämpfen. Doch auch der WBA-Weltranglistenerste wollte nicht gegen Sie antreten. Sind Sie darüber enttäuscht? 

Marco Huck: Das ist schwer zu sagen. Ich bin es in der Tat gewohnt, dass Gegner absagen. Doch mit Vitaliy Rusal hat man wieder einmal einen starken Mann verpflichtet. Der wird sicherlich versuchen, mir das Leben in Bamberg ganz schwer zu machen. Arslan wäre der größere Name gewesen, weil er bekannter ist. Doch es ist durchaus möglich, dass Rusal sportlich gesehen sogar die schwerere Aufgabe ist, da er noch nie in seiner Profilaufbahn verloren hat. Fakt ist: Nicht ich, sondern Arslan und Brudov sind nicht gegen mich angetreten. Ich war nicht derjenige, der diesen Kämpfen aus dem Weg gegangen ist. 

Der EM-Titel ist sehr wichtig. Doch wer Sie kennt, der weiß auch, dass Ihr Ziel ein WM-Fight bleibt… 

Marco Huck: Natürlich, doch erst einmal will ich am 9. Mai gewinnen. Alles andere ist im Moment uninteressant. Denn nur mit einem Sieg gegen Rusal komme ich meinem Ziel näher. Deshalb gilt meine Konzentration voll und ganz dem Kampf in Bamberg.