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Samstag, 2003-05-17

Jones will nach Afrika

Roy Jones Jr. beabsichtigt einen Kampf in Afrika auszutragen

Der Amerikaner Roy Jones Jr. will seinen nächsten Fight in Afrika austragen. Wie auf der Internetseite des britischen Fernsehsenders BBC berichtet wird, will der WBA-Weltmeister im Schwergewicht damit das Bewusstsein für die Krankheit AIDS und die Hilfsbereitschaft stärken.
Gegen wen der 34-Jährige seine WM-Krone verteidigen wird, steht noch nicht fest. Unabhängig davon soll der WBA-Weltmeister durch seinen Promoter Murad Muhammad bereits der AUAAG (Africans Unite Against Aids Globally) die Erlaubnis erteilt haben, den Kampf zu organisieren. Dadurch soll ein beträchtlicher Betrag den an AIDS erkrankten Menschen zu Gute kommen.
Jetzt wird in den nächsten 30 Tagen nach einem akzeptablen Austragungsort Ausschau gehalten. Denn Boxsportveranstaltungen in dieser Größenordnung wurden in den vergangenen Jahren in Afrika nur selten ausgetragen.
Die bedeutendsten Ereignisse im Boxsport auf dem schwarzen Kontinent gab es wohl im Oktober 1974 beim "Rumble in the Jungle" zwischen Muhammad Ali und George Foreman in Kinshasa in der Republik Kongo und beim Ringgefecht zwischen Lennox Lewis und Hasim Rahman im April 2001 in Südafrika.