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Donnerstag, 2002-03-14

Jones muss nach England

Der Weltmeister im Halbschwergewicht, Roy Jones Jr., soll seine Pflichtverteidigung in England austragen

Der unumstrittene Weltmeister im Halbschwergewicht, Roy Jones Jr., könnte sehr bald in Europa boxen. Aber nicht der von der Universum Box Promotion oftmals geforderte Kampf gegen Dariusz Michalczewski in Deutschland, der angeblich immer wieder an den zu hohen Kampfbörsenforderungen von Jones scheiterte, steht an, sondern ein Kampf in England. Clinton Woods, die Nummer eins der WBC-Weltrangliste ist der nächste Herausforderer für den US-Amerikaner.
Der Manager des Engländers, Dennis Hobson, hat jetzt mit Hilfe des britischen TV-Senders BBC für circa vier Millionen US-Dollar den Kampf ersteigert. Damit kann er darüber bestimmen, wo der Fight ausgetragen wird.
In Sheffield, der Heimatstadt des Herausforderers, könnte der Kampf im Mai in der 12.000 Zuschauer fassenden Sheffield Arena stattfinden. Hobson glaubt, dass er das Promoter-Team von Jones mit seinem Kampfbörsengebot überrumpelt hat. "Ich denke, dass wir diesen Kampf bekommen haben, hat sie überrascht. Sie waren nicht sehr fortgeschritten bei den Verhandlungen mit uns bis zu diesem Zeitpunkt. Sie glaubten, wir würden bluffen und sie waren wahrscheinlich geschockt, als wir die Veranstaltung bekommen haben", sagte Hobson.
Ein Kampf in England ist wahrscheinlich, da in der USA das Interesse für diesen Kampf eher gering wäre, wohingegen der Kampf im Heimatland von Woods auf große Begeisterung stoßen würde. Die Entscheidung bedeutet, dass Jones gegen Woods nach den Wünschen der Engländer antreten muss oder er verliert den Gürtel der WBC. Dabei könnte allerdings auch der US-amerikanische TV-Sender HBO noch ein entscheidendes Wörtchen mitreden, denn bei diesem ist Jones unter Vertrag. Zudem hat der Champion in seiner Profilaufbahn noch nie einen Kampf außerhalb der USA bestritten.