Deutsch English
10.12.2016
Top-Thema

Kölling vs. Liebenberg II

Berliner bittet Südafrikaner am 4. Februar zum Rematch in Südafrika!

Perfekte K.o.-Nacht!

Feigenbutz, Bauer und Pulev feiern klare Siege am Samstag!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Donnerstag, 2003-02-27

Jones gibt sein Bestes

Roy Jones Jr. will aus einer starken Deckung heraus gegen John Ruiz agieren

Nur noch drei Tage, dann erwartet die Boxsportfans in aller Welt das nächste hochkarätige Boxsportereignis. In Las Vegas findet dann der Weltmeisterschaftskampf der WBA im Schwergewicht zwischen dem 31-jährigen Titelverteidiger John Ruiz aus Puerto Rico und seinem Herausforderer, dem WBC-Weltmeister und WBA-Super-Champion im Halbschwergewicht, Roy Jones Jr. aus den USA statt.
Damit steigt natürlich auch die Spannung, ob Roy Jones Jr. seinen gewaltigen Gewichts- und Reichweitennachteil im Ring durch Schnelligkeit und Taktik gegenüber John Ruiz ausgleichen kann. Dementsprechend erlebt der Herausforderer derzeit Gefühle, die er seit Jahren aufgrund seiner Dominanz im Halbschwergewicht nicht mehr verspürte und kannte. Denn viele Menschen um ihn herum zweifeln dieses Mal daran, dass er diesen Kampf gewinnen kann.
Doch trotzdem stellt sich der 34-Jährige der Herausforderung, auch wenn er wahrscheinlich nie zuvor in einem Profikampf so harte Treffer eines Kontrahenten zu befürchten hatte. "Er wird mich herumscheuchen. Ich kann nicht an seine Größe herankommen. Alles was ich tun kann, ist mein Bestes zu geben", sagte Roy Jones Jr. im Vorfeld des Aufeinandertreffens. "Er hat eine Menge Tricks. Er hat sehr unterschiedliche Stile. Er ist ein sehr trickreicher Typ, aber ich habe die beste Verteidigung, die es derzeit auf dem Markt gibt", fuhr der Amerikaner fort.

Vor einigen Wochen äußerte sein Kontrahent John Ruiz noch, dass das Ergebnis bei einem solchen Kampf schwer vorauszusagen sei. Doch inzwischen ist der Titelverteidiger davon überzeugt, dass er das Ringgefecht im US-Bundesstaat Nevada zu seinen Gunsten entscheiden wird. Dabei will der 31-Jährige auch technisch überzeugen. "Ich glaube, dass ich so schnell wie Roy Jones sein kann. Der Verstand vieler Leute sagt, dass Roy so schnell ist, und man ihn deshalb nicht stellen kann. Ich werde das prüfen und das Gegenteil beweisen", äußerte sich der WBA-Champion zuversichtlich.
Auch wenn viele Experten erwartet hätten, dass sich Ruiz vor dem Fight in seinem Training eher auf seine Schlaghärte und Reichweitenvorteile konzentriert, so behauptet der Schwergewichtler selbst genau das Gegenteil. Seinen Aussagen nach fokussierte er seine Vorbereitung auf die Schnelligkeit und Leichtfüßigkeit. "Ich will leichtfüßig sein, mich bewegen und Kombinationen schlagen. Ich werde mit meinem Reichweitenvorteil meinen Jab bringen", sagte der in den USA lebende WBA-Weltmeister seine Vorgehensweise für das Wochenende voraus.