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Donnerstag, 2003-02-06

Jones: "Alles ist möglich"

Roy Jones Jr. bereitet sich auf den Fight gegen John Ruiz vor

Am 1. März ist es soweit. In Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, fordert Roy Jones Jr. den bisherigen Schwergewichtsweltmeister der WBA, John Ruiz, um den Titel heraus. Die besondere Brisanz in diesem Ringgefecht liegt sicherlich darin, dass im Vorfeld sehr schwer zu sagen ist, wie stark sich der WBC- und WBA-Champion im Halbschwergewicht Jones in diesem Schwergewichtsfight präsentieren wird.
Die Vorbereitung verlief bisher für Jones sehr gut. "Es hat bisher Spaß gemacht. Ich habe eine gute Zeit gehabt [in der Vorbereitung; Anm. der Red.]. Ich habe mehr Runden mit Schwergewichtlern gemacht, dies ist der Unterschied zu sonst. Aber ich habe keine speziellen Sachen trainiert. Ich kann nicht zu viele unterschiedliche Sachen machen und etwas probieren, was ich nicht bin", äußerte sich der 34-Jährige zu seinem bisherigen Training.
Angst, dass John Ruiz versuchen könnte, ihn mit unfairen Mitteln zu stoppen, hat Jones nicht. "Ich glaube, er ist ein großer Gentleman und zudem ein guter Kämpfer", so der Amerikaner. Außerdem wies er Vorwürfe zurück, er würde nur gegen Ruiz in den Ring steigen, weil dieser ein durchschnittlicher Boxer sei. "Kein durchschnittlicher Kämpfer hält 36 Runden mit Evander Holyfield durch und schickt ihn in einem Fight noch zu Boden", so der Athlet aus Pensacola.
Zum Ausgang des Aufeinandertreffens wollte der Halbschwergewichtschampion erneut keine genaue Vorhersage treffen. "Mit Roy Jones Jr. ist alles möglich. Sie wissen, dass es eine Möglichkeit gibt, Ruiz auszuknocken. Aber ich arbeite nicht daran, ihn durch K.o. zu besiegen. Ich arbeite an harten Schlägen und werde versuchen, im Kampf auf Distanz zu bleiben", sagte der 34-Jährige. Roy Jones Jr. wäre mit einem Erfolg nach dem ehemaligen Weltmeister Bob Fitzsimmons erst der zweite Athlet, der nach der Krone im Mittel- und Halbschwergewicht auch den Schwergewichtsgürtel an sich reißen würde.