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Samstag, 2003-04-26

Jirov lässt Fäuste sprechen

Vassili Jirov hält nichts vom verbalen Schlagabtausch und will am Wochenende die Fäuste sprechen lassen

Am Samstag kommt es zum Ringgefecht um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht. Beide Kontrahenten lieferten sich auch schon im Vorfeld des Kampfes einen verbalen Schlagabtausch. Dabei war es in erster Linie der Herausforderer James Toney, der einen sehr rauen Ton anschlug. Doch auch der Titelverteidiger Vassili Jirov sprach vor dem Aufeinandertreffen klare Worte.
"Ich lasse die Fäuste sprechen", ist die Botschaft des IBF-Champions vor dem Fight am Samstag, der damit auf die vielen verbalen Tiefschläge seines Kontrahenten anspielt. Die Tatsache, dass sein Widersacher oft in verschiedenen Gewichtsklassen antrat, sieht Jirov eher als Vorteil für sich. "Ich bin ein Cruisergewichtler. Ich war es vom ersten Tag an. Ich gehe hinaus in den Ring, um ihn zu bezwingen", äußerte sich der 29-Jährige vor dem WM-Kampf.

Ein Sieg über den Herausforderer aus den USA könnte einige Türen für den Titelverteidiger öffnen und ihn noch mehr ins Rampenlicht rücken. Sogar ein Fight gegen den WBA-Weltmeister im Schwergewicht Roy Jones Jr. scheint im Bereich des Möglichen zu liegen. "Ich komme aus einem anderen Land, deshalb ist es nicht so einfach, meinen Namen hier bekannt zu machen. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Leute merken, wer ich bin und was ich im Ring tun kann", sagte der in Kasachstan geborene Jirov vor dem Aufeinandertreffen.
Dabei bleibt abzuwarten, wie gut er seine lange Wettkampfpause verkraftet hat. Denn der in den USA lebende Cruisergewichtler verteidigte seinen IBF-Gürtel zuletzt im Februar 2002 gegen Jorge Castro aus Argentinien mit einem Punktsieg. Eine Niederlage hingegen würde ihn in seiner Karriere nicht nur den WM-Titel kosten, sondern ihn unabhängig davon in ein tiefes Loch stürzen. Insofern ist die Bedeutung dieses Kampfes doch größer, als es so mancher vor diesem Ringgefecht zugeben will.