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"Im Dickicht der Fäuste"
Autor liest in Berliner Gefängnissen
Wolf Wondratschek liest am 24. und 25. Oktober in zwei Berliner Gefängnissen aus seinem Buch «Im Dickicht der Fäuste. Vom Boxen». In den Anstalten in Tegel und Moabit will der 62Jährige Gefangenen Reportagen, Gedichte und Storys zum Thema Boxen vortragen. Das Buch erschien anlässlich des 100. Geburtstages von Max Schmeling, der im Februar dieses Jahres starb. Am 28. September 2005 wäre die Box-Legende 100 Jahre alt geworden. Wondratschek, 1943 im thüringischen Rudolstadt geboren, wurde Mitte der siebziger Jahre mit Pop-Lyrik bekannt. Der heutige Wahl-Österreicher schrieb Reportagen, Hörspiele und Gedichtzyklen wie "Männer und Frauen" (1978) oder "Letzte Gedichte" (1980). Nach Angaben des Deutschen Taschenbuch Verlages ist Wondratschek die Lesung in den beiden Berliner Haftanstalten ein besonderes Bedürfnis. In Gefängnissen würden nach Ansicht des Autors oft Box-Karrieren beginnen oder enden. Wondratschek habe das Box-Buch auch den Gefängnis-Bibliotheken gestiftet, sagte eine Sprecherin.









