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Montag, 2007-08-20

IBF-WM: Pressekonferenz

Abraham vs. Gevor: Spannung förmlich auf dem Siedepunkt

Wenn es nach Arthur Abraham und Khoren Gevor ginge, dann könnte der Kampf um die IBF-Weltmeisterschaft schon heute stattfinden. Offensichtlich topfit, motiviert bis in die Fingerspitzen und voller Zuversicht präsentierten sich beide Kontrahenten am Mittwoch bei der Pressekonferenz im Maritim proArte Hotel Berlin.

Fritz Sdunek, Khoren Gevor, Arthur Abraham und Ulli Wegner
"Ich habe gute Chancen, den Kampf zu gewinnen. Ich hatte eine großartige Vorbereitung und sehr gute Sparringspartner", sagte der 28-jährige Khoren Gevor drei Tage vor seinem ersten Anlauf auf den WM-Thron im Mittelgewicht voller Optimismus, "der IBF-Gürtel soll ein Geschenk für meine Frau Nenel sein, die hoch schwanger ist."
Auch Trainer Fritz Sdunek glaubt, dass sein Schützling reif für den Titel ist. "Sicherlich ist Arthur Abraham für viele favorisiert. Das ist verständlich. Ich selbst denke, dass der Kampf über zwölf Runden geht und Khoren seine konditionellen Vorteile nach hinten heraus nutzen wird. Es wurde schon so mancher Favorit gestürzt", erklärte er.

Die Kontrahenten: Khoren Gevor und Arthur Abraham (Fotos: Photo Wende)
Von den Ankündigungen der Gegenseite wollte sich der Titelverteidiger nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Ich habe keine Probleme mit solchen Aussagen. Wie fit ich bin, werde ich im Ring zeigen. Danach wird es wieder eine Pressekonferenz geben. Dann werden wir sehen, ob man immer noch der gleichen Meinung ist", sagte Arthur Abraham.
Wilfried Sauerland geht fest von einem Sieg des IBF-Weltmeisters aus: "Arthur ist für mich der beste Mittelgewichtler der Welt." Er stellte in Aussicht, dass Abraham schon bald in den USA in den Ring steigen könnte. "Er ist ein Typ, der dort sehr gut ankommen würde. Schon jetzt besteht großes Interesse an ihm", so der Manager.

Vater und Sohn: Wilfried Sauerland (r.) und sein Sohn Kalle (l.) (Foto: SE)
Das bestätigte auch sein Sohn Kalle Sauerland, der bei der Kentaro Group für die Vermarktung der internationalen Fernsehrechte zuständig ist. "Der Kampf zwischen Arthur Abraham und Khoren Gevor wird weltweit in 32 Ländern live zu sehen sein. Es ist gut möglich, dass kurzfristig noch ein paar weitere dazu kommen", erklärte er.