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Sonntag, 2007-05-27

IBF-Titelfight für Johnson

Glen Johnson hat am Mittwochabend alle Weichen gestellt, um noch einmal um die IBF-Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht zu kämpfen. Der in Miami lebende Jamaikaner entschied in der Hard Rock Live Arena in Hollywood, US-Bundesstatt Florida, den WM-Ausscheidungskampf gegen den Amerikaner Montell Griffin durch technischen K.o. nach zwei Minuten und 38 Sekunden der elften Runde für sich und wird voraussichtlich zum vierten Mal in seiner Profilaufbahn auf den Briten Clinton Woods treffen.

Glen Johnson hat die Chance, wieder IBF-Weltmeister zu werden (Foto: GT)
Dabei schien Johnson von Beginn an darauf aus zu sein, seinen Gegner mit der linken Führhand unter Druck zu setzen. Immer wieder attackierte der inzwischen 38-Jährige den früheren WBC-Champion. Seine permanente Aggressivität sollte sich auszahlen, denn nach harten Kopf- und Körpertreffern war sein Kontrahent aus Chicago in der elften Runde kaum noch in der Lage, sich auf den Beinen zu halten. Tim Griffin, der Coach des 36-jährigen Amerikaners, signalisierte daraufhin Ringrichter Jorge Alonso, den Kampf abzubrechen.
Für Glen Johnson, der im Februar 2004 mit dem Gewinn der IBF-Weltmeisterschaft gegen Clinton Woods und anschließenden Erfolgen gegen Roy Jones Jr. und Antonio Tarver weltweit für große Furore in der Boxszene gesorgt hatte, bedeutete dies den 45. Sieg im 58. Profikampf. Seine Bilanz gegen den amtierenden IBF-Titelträger Clinton Woods ist bislang ausgeglichen. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen gab es ein Unentschieden, einen Sieg für Johnson und eine Niederlage des Jamaikaners.