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Dienstag, 2003-02-04

IBF: Neue Weltmeister

Neue IBF-Champions im Federgewicht und Super-Federgewicht

Im Mandalay Bay Casino in Las Vegas, US-Bundesstaat Nevada, kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu zwei Weltmeisterschaftskämpfen der IBF. Im Federgewicht trafen der Mexikaner Juan Manuel Marquez und sein Landsmann Manuel Medina um den vakanten WM-Gürtel aufeinander. Im Super-Federgewicht stieg Carlos Hernandez (El Salvador) gegen den Amerikaner David Santos in den Ring.
Der neue IBF-Champion im Federgewicht heißt Juan Manuel Marquez. Der 29-Jährige besiegte seinen Kontrahenten Medina durch technischen K.o. in der siebten Runde. Der schnell schlagende Mexikaner schickte seinen 31-jährigen Landsmann bereits in der zweiten Runde zu Boden. Auch in der Folge hatte er die überraschenderen Aktionen auf seiner Seite. Nach 1 Minute und 18 Sekunden der siebten Runde beendete Ringrichter Robert Byrd den Fight, nachdem Manuel Medina zuvor erneut von seinem Widersacher schwer getroffen worden war.
Juan Manuel Marquez erreichte somit seinen 40. Erfolg im 42. Fight. Der unterlegene Mexikaner Medina hat jetzt 60 Siege und 13 Niederlagen auf seinem Konto. Vor dem Aufeinandertreffen waren ihm aufgrund der großen Ringerfahrung durchaus Chancen auf den Titel eingeräumt worden.
Unter den Augen des Staatspräsidenten von El Salvador, Francisco Flores, und mit der Unterstützung von zahlreichen Fans im Rücken, erboxte Carlos Hernandez gegen David Santos die IBF-Krone im Super-Federgewicht. Der Kampf endete mit einem technischen Punktsieg in Runde acht.
In einem abwechslungsreichen Kampf bestimmte der 32-jährige Boxprofi aus El Salvador weitgehend das Geschehen. In der achten Runde öffnete ein unbeabsichtigter Kopfstoß beim unterlegenen Santos einen starken Cut über dem rechten Auge, so dass Ringrichter Tony Weeks den Fight nach 2:52 Minuten dieser Runde abbrach. Die Punkte wurden ausgezählt und auf den Wertungszetteln der Punktrichter lag der neue Champion Carlos Hernandez dreimal vorne.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich so große Fähigkeiten habe. Aber ich wusste, dass ich ein großes Herz habe", sagte der vor Freude weinende Hernandez nach dem WM-Erfolg. Seine Kampfbilanz weist jetzt 38 Siege aus 42 Profikämpfen aus. Für den 31 Jahre alten Santos war es die sechste Niederlage im 48. Ringgefecht.