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Montag, 2006-02-27

Huck vs. Swaby

Marco Huck will das Oldenburger Publikum begeistern


Für den Cruisergewichtler Marco Huck verliefen die letzten 16 Monate wie im Rausch. Im Eiltempo erkämpfte der Schützling von Erfolgstrainer Ulli Wegner nach seinem Profidebüt im November 2004 13 Siege in 13 Kämpfen und stieß in die Top-15 der WBA- und WBO-Weltrangliste in der Gewichtsklasse bis 90,719 Kilogramm vor. Vor dem in Bielefeld aufgewachsenen Athleten liegen somit interessante Aufgaben, bei denen es schon bald um internationale Titelehren gehen könnte.
Am 4. März steht in Oldenburg die zweite Bewährungsprobe des Jahres für den Shooting-Star auf dem Programm. In der EWE ARENA trifft der 21-Jährige auf den Briten Lee Swaby. Bei dem 29-jährigen Kontrahenten zeigt die Formkurve derzeit steil nach oben. In seinen letzten zehn Fights musste sich der Cruisergewichtler aus Lincoln nur einmal geschlagen. Insgesamt weist die Bilanz des Rechtsauslegers 22 Siege und zwei Unentschieden aus 38 Profifights aus. Trotz seines eher offensiven Kampfstils ist die K.o.-Quote des Briten eher bescheiden, denn er siegte nur elfmal vorzeitig.

Genau hier liegt der Gegensatz zu Marco Huck. Denn der inzwischen in Berlin lebende Cruisergewichtler gewann elf seiner Profikämpfe durch Knockout. Zuletzt bekam der Rumäne Claudio Rasco die Schlaghärte des früheren Kickbox-Weltmeisters im Vollkontakt zu spüren und unterlag in Berlin durch K.o. in der siebten Runde. Gleiches hat Huck auch für den Kampf in der EWE ARENA im Visier. "Ich will das Oldenburger Publikum begeistern. Deshalb habe ich mir einen K.o.-Sieg auf die Fahnen geschrieben", kündigt der 21-Jährige an.
Marco Huck will nach ganz oben. "Ich merke, dass ich auch boxerisch immer mehr Akzente setzen kann. Außerdem bin ich für einen Cruisergewichtler extrem schnell. Ich bin unglaublich motiviert und möchte so schnell wie möglich an die Spitze. Ich bin bereit, gegen die ganz großen Namen meiner Gewichtsklasse zu kämpfen. Die Weltmeister O’Neil Bell, Virgil Hill und Johnny Nelson kochen auch nur mit Wasser", sagt Huck selbstbewusst.
Erfolgstrainer Ulli Wegner fühlt sich durch solche Aussagen in seiner Einschätzung, dass sein Schützling noch an Reife gewinnen muss, bestätigt und sagt: "Marco Huck ist im Training sehr eifrig. Doch er will seine Gegner am liebsten immer gleich vernichten, sie durch K.o. besiegen. Genau dadurch kann er aber auch verkrampfen. Seine Ungeduld führt manchmal noch dazu, dass er sein Kampfsystem nicht richtig umsetzt. Doch wenn man bedenkt, wie jung er ist, dann weiß man, wir können noch eine Menge von ihm erwarten."