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Montag, 2006-05-29

Huck vs. Seferi

Huck-Gegner Seferi: "Das wird für beide ein sehr harter Kampf"


Marco Huck (r.)
Alle Vorbereitungen für den Kampfabend in der TUI Arena in Hannover sind getroffen. Dies gilt auch für Cruisergewichtler Marco Huck, der am Freitag die letzte Sparringseinheit bestritt. "Das Training lief sehr gut. Auch mein Sparring war eigentlich in Ordnung", berichtet der 21-Jährige, "aber man soll nie ganz zufrieden sein, denn es gibt immer Möglichkeiten, sich noch zu verbessern."
Für das Aufeinandertreffen gegen den Schweizer Nuri Seferi sollte der Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner auch bestens gerüstet sein. Denn mit 16 Siegen aus 20 Profikämpfen kommt erneut eine schwere Aufgabe auf den in Bielefeld aufgewachsenen Athleten zu. Seferi, der im albanischen Tirana geboren wurde, siegte bei seinen 16 Erfolgen zwölfmal vorzeitig.
Damit dürften auch die Nehmerqualitäten des jungen Cruisergewichtlers auf dem Prüfstein stehen. Denn sein Kontrahent ist für seine aggressive Gangart und Schlagstärke bekannt. "Das wird für beide ein sehr harter Kampf", prognostiziert Seferi, "Huck ist ein Fighter, der genau wie ich, immer nach vorne geht. Ich bin sicher, dass der Kampf vorzeitig entschieden wird und nicht über die Runden geht."
Dabei hofft der Schweizer natürlich auf das bessere Ende für sich. "Ich habe zwar großen Respekt vor Huck, doch ich komme nach Hannover, um den Kampf zu gewinnen. Sollte er nicht vor mir weglaufen, wird er es schwer haben, den Ring als Sieger zu verlassen. Denn mit meinem Kämpferherz und meiner albanischen Mentalität bin ich in der Lage, eine starke Leistung zu zeigen", so der 29-jährige Cruisergewichtler.
Marco Huck weiß um die Angriffsstärke seines Gegners. Furcht löst dies allerdings nicht bei ihm aus. "Ich muss mit meiner Führhand arbeiten und den Kampf selbst bestimmen", so der 21-Jährige. "Ich weiß, dass Nuri Seferi ein guter Kämpfer ist, deshalb will ich auch nicht Zielscheibe für ihn spielen. Ich werde sehr darauf achten, dass er mich möglichst wenig trifft", erläutert der IBF-Weltranglistenzehnte die Situation.
Für den bisher in 14 Profikämpfen ungeschlagenen Huck steht fest: "Ich bin der bessere Mann, das werde ich den Zuschauern in der TUI Arena am 3. Juni beweisen. Nach einem Erfolg in Hannover kann ich dann die nächsten Ziele angehen. Mit meiner guten Ranglistenposition bei den bedeutenden Boxweltverbänden im Rücken kann ich mir dann mehr und mehr Gedanken über noch größere Aufgaben machen."