Kessler legt Green schlafen
Däne landet Hammer-K.o. gegen ehemaligen Super-Six Teilnehmer
Wiegen Kopenhagen
Sowohl Kessler als auch Green im geforderten Gewichtslimit
Huck macht Gewicht

Wirkt im Gesicht ein bisschen runder: Marco Huck (Foto: SE)
WBO-Cruisergewichts-Champion sammelt Kilos für die Königsklasse
Im Jahr 2012 will sich Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck im Schwergewicht probieren. In der Nacht auf den 4. Dezember verkündete er nach dem WM-Kampf zwischen Alexander Povetkin und Cedric Boswell auf der Pressekonferenz im finnischen Helsinki seinen Plan. "Jeder weiß, dass es schon immer mein Traum war, ins Schwergewicht zu wechseln. Hiermit fordere ich Alexander Povetkin heraus", so Huck. Er wolle gegen den WBA-Titelträger antreten und nach Max Schmeling erster deutscher Schwergewichts-Weltmeister bei einem bedeutenden Box-Weltverband werden. Inzwischen sind ein paar Tage vergangen. Und Marco Huck macht schon ordentlich Gewicht. Dabei hat er allerdings nicht das Problem, dass er mit den Kilos runter muss.
Im Gegenteil: Der 27-Jährige will schwerer werden. Und das klappt schon ganz gut. Inzwischen bringt er 97,5 Kilogramm auf die Waage. "Ich esse viel. Aber das war eigentlich immer so. Daher wundere ich mich selbst, dass ich an Gewicht schon so zugelegt habe. Wahrscheinlich kommt das, weil ich abends häufig Nudeln gegessen habe." Der Schützling von Trainer Ulli Wegner fühlt sich gut. Einziges Manko: "Ich muss mir jetzt häufiger neue Klamotten kaufen. In manche Sachen passe ich nicht mehr rein." Doch in die Altkleidersammlung sollte Marco Huck die "alten" Sachen besser noch nicht geben. Schließlich ist nicht ausgeschlossen, dass es auch weiterhin Cruisergewichtskämpfe mit dem in Berlin lebenden Box-Weltmeister geben wird.
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