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Mittwoch, 2007-11-28

Huck in der Heimat

Käpt´n Huck freut sich auf die Rückkehr nach Bielefeld

Am 29. Dezember gehen für Käpt´n Huck gleich zwei Träume auf einmal in Erfüllung. Dann wird der ungeschlagene 23-Jährige in seiner Heimatstadt Bielefeld gegen Steve Cunningham um die IBF-WM boxen. "Hier hat meine Karriere begonnen, und hier will ich sie krönen", sagte der Cruisergewichtler heute auf der ersten Pressekonferenz in der Leineweber-Stadt.
Der Unterstützung der heimischen Fans kann sich Huck sicher sein. Hans-Rudolf Holtkamp, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH, schenkte dem K.o.-König extra eine Bielefeld-Fahne. "Wir spüren eine große Begeisterung in der Stadt", so Holtkamp. "Wir freuen uns sehr auf die Rückkehr. Die Bielefelder und die Region nehmen großen Anteil und ich bin sicher, dass die Fans in Scharen in die Halle kommen werden."

Eine Fahne für den Rückkehrer: Hans-Rudolf Holtkamp überreicht Käpt´n Huck und Ulli Wegner ein Präsent.
4.000 Fans passen in die Seidensticker Halle, knapp 1.000 Karten sind bereits verkauft. "Ich weiß, dass sehr viel Druck auf mir lasten wird", ist sich Huck der Schwere der Aufgabe bewusst. "Doch ich will mir meinen Traum erfüllen und vor heimischer Kulisse Weltmeister werden." Den Kampf widmet er übrigens seinem Vater, ohne dessen Unterstützung er es nie so weit geschafft hätte.
Für den großen WM-Traum lässt Huck sogar die Weihnachtsfeierlichkeiten sausen – genau wie Trainer Ulli Wegner. "Weihnachten ist uns heilig, aber die WM geht vor." Dass Huck sich in nur drei Jahren an die Spitze im Cruisergewicht geboxt hat, findet sein Lehrmeister "sehr erstaunlich" und "beeindruckend". Er sei taktisch in den letzten Kämpfen sehr gereift. Nun aber wartet auf ihn der schwerste Kampf seines Lebens. "Das wird ein ganz harter Brocken", so Wegner. "Cunningham ist ein cleverer Boxer. Marco muss sich unbedingt an die taktische Linie halten. Er hat gezeigt, dass er das kann." Trotz der frenetischen Unterstützung des Publikums dürfe Huck nicht den Faden verlieren. "Das wird nicht einfach, aber wir bereiten uns im Training darauf vor", fährt Wegner fort.

Starkes Duo: Vater und Sohn Huck (Fotos: SE).
Dass Cunningham die Unterstützung der Zuschauer nicht benötigt, um erfolgreich zu sein, hat er vor einem halben Jahr in Polen unter Beweis gestellt, als er Lokalmatador Krzysztof Wlodarzyk enttrohnte. "Marco muss aufpassen, denn Cunningham ist ein guter Boxer", meint auch Sauerland Sportdirektor Hagen Doering. "Er bewegt sich sehr gut und sucht seine Chance im Kontern. Marco als Angriffsboxer hat einen komplett anderen Stil. Das wird sehr interessant."
Neben Huck werden noch Francesco Pianeta, Alexander Frenkel, Yoan Pablo Hernandez und Michel Trabant in den Ring steigen. Für sie alle müssen die Weihnachtsfeierlichkeiten dieses Jahr um fünf Tage nach hinten verschoben werden. Huck: "Ich will Weltmeister werden. Diesem Ziel ordne ich alles unter."