Kessler und Froch im Limit
WBA- und IBF-Weltmeister im Super-Mittelgewicht bereit für Vereinigungskampf
Huck vs. Afolabi III...
Schon beim zweiten Fight im letzten Jahr überschlugen sich die Experten vor Lob
Huck: "Ich bin weiter der Gejagte"

Im Oktober wohl wieder im Ring: Marco Huck (Foto: Winfried Mausolf)
Der WBO-Cruisergewichts-Weltmeister nach seiner Titelverteidigung
Die rechte Hand noch leicht angeschwollen, aber ansonsten bei bester Laune: Der WBO-Champion Marco Huck ist nach dem physisch sehr fordernden Kampf gegen den Engländer Ola Afolabi schon wieder oben auf. Allerdings merkt man dem 27-jährigen WBO-Weltmeister im Cruisergewicht an, dass ihm die Pflichtverteidigung (115:113, 114:114 und 114:114) in der Erfurter Messehalle am 5. Mai viel Kraft gekostet hat.
Das sieht auch Huck selbst so: "Ich hätte nicht gedacht, dass mir Auseinandersetzung mit Povetkin aus dem Februar noch so in den Knochen steckt." Aber auch ein gewisser Stolz ist beim in Berlin lebenden Cruisergewichtler nach seiner neunten Titelverteidigung erkennbar. "Ich darf sagen, dass ich alles aus mir herausgeholt habe. Wenn man sieht, wie ich mich durchgebissen und in dem Kampf zurückgefunden habe, dann war das sicher positiv."
Wo der Schützling von Trainer Ulli Wegner diese Kraft schlussendlich herholte, ist schwer zu sagen. "Ich glaube, der Wille, Weltmeister zu bleiben, hat am Ende Berge versetzt", so Huck. Gegen die Erschöpfung anzukämpfen war eine große Herausforderung. "In den letzten Runden hatte ich echte Probleme Luft zu holen - das war wie Unterwasserboxen."
Huck will daraus lernen und jetzt erst einmal eine wohlverdiente Trainingspause einlegen. "Ich werde ein wenig relaxen und dann sehen wir weiter." Bei der Frage nach einem Wunschgegner kontert er geschickt. "Mir ist egal, auf wen ich treffe. Es gibt genug Leute, die gegen mich antreten wollen. Ich bin weiter der Gejagte."
Manager Wilfried Sauerland kündigte an, dass Huck im Oktober wieder boxen solle.
- Links:
Weitere aktuelle Box-Nachrichten finden Sie hier!









