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Montag, 2007-08-20

Huck geht fremd!

Marco Huck wechselt für ein paar Tage die Sportart

Während seine Teamgefährten Arthur Abraham, Yoan Pablo Hernandez, Alexander Frenkel, Mads Larsen, Karo Murat und Michel Trabant noch in Kienbaum verweilen und ihre nächsten Kämpfe ganz dicht vor Augen haben, ist Cruisergewichtler Marco Huck für einige Tage in Spanien zu Gast. In der Sonne Marbellas hält er sich im Hofsäss Tennis College fit und kann nebenbei das Mittelmeer zur Abkühlung nutzen.

Hofsäss Tennis College: Cruisergewichtler Marco Huck im Kraftraum

Bei Mittagstemperaturen von über 30 °C heißt es für Huck früh aufstehen. Denn Trainingseinheiten stehen aufgrund der Hitze meist am Morgen und späten Nachmittag an. In erster Linie absolviert der IBF- und WBO-Weltranglistenerste Läufe und nutzt den Kraftraum der Anlage. Doch zwischendurch schwang der 22-Jährige mit den Tennis-Damen Tatjana Malek und Andrea Petkovic auch schon mal den Schläger.

Andrea Petkovic, Marco Huck und Tatjana Malek in Marbella
"Ich hatte zuvor noch nie Tennis gespielt, doch mir hat das großen Spaß gemacht. Ich habe mich ganz beachtlich geschlagen", berichtet er. Kein Wunder, denn mit Barbara Rittner, der Teamchefin der deutschen Fed-Cup-Mannschaft, Erfolgstrainer Klaus Hofsäss und Tennis-Coach Christian Straka hatte Huck bei den ersten Versuchen hochkarätige Ratgeber an seiner Seite.

Zunächst noch ungewohnt: Marco Huck beim Tennisspielen
"Marco hat durchaus Talent. Er hat zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand gehabt und besser ausgesehen, als viele andere", lobt Hofsäss, der auf seiner Anlage schon zahlreiche Athleten betreute, den Berufsboxer. Einen Wechsel in den Tennis-Zirkus hat der Cruisergewichtler aber dennoch nicht im Visier. "Das würde ich meinem Trainer Ulli Wegner nie antun", flachst er.

Klaus Hofsäss, Marco Huck und Barbara Rittner hatten viel zu lachen
"Für mich ist der Aufenthalt hier eine großartige Abwechslung. Da der Termin für den WM-Kampf noch nicht genau feststeht, bleibe ich im Training und kann ein paar neue Eindrücke sammeln. Doch nächste Woche komme ich nach Berlin zurück, denn am 18. August will ich Arthur Abraham bei seiner Titelverteidigung gegen Khoren Gevor die Daumen drücken", so Huck.
Fotos: mhc