Deutsch English
30.03.2017
Top-Thema

Zeuge siegt!

Trotz Kampfabbruch: Zeuge weiterhin WBA-Weltmeister

Ergebnisse Potsdam

Alle Resultate vom 25. März aus der MBS Arena im Überblick

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Donnerstag, 2003-05-22

Hopkins fordert Toney

Bernard Hopkins soll gegen James "Lights Out" Toney um den Cruisergewichtstitel boxen

Viele Experten hatten wohl nicht für möglich gehalten, was jetzt doch Wirklichkeit werden soll. Wie die amerikanische Zeitung USA TODAY berichtet, soll der uneingeschränkte Weltmeister im Mittelgewicht Bernard Hopkins aus den USA jetzt doch den IBF-Champion im Cruisergewicht James Toney herausfordern.
Nach drei Wochen intensiver Verhandlungen sollen dem Bericht nach der Promoter von James Toney, Dan Goossen, und Don King, der Hopkins promotet, am Dienstag eine dementsprechende Übereinkunft getroffen haben. Die beiden Gewichtsklassen liegen über 13 Kilogramm auseinander. Deshalb wird der 38-jährige Hopkins eine Menge Gewicht zulegen müssen.
Wo der Fight zwischen den beiden Amerikanern stattfinden wird, steht zur Zeit noch nicht genau fest. Es wird aber vermutet, dass Las Vegas der Veranstaltungsort sein wird. Auch der genaue Termin wurde noch nicht verkündet.
James Toney hatte den IBF-Gürtel gerade erst am 26. April Vassili Jirov abgenommen. Der Amerikaner erreichte in seiner Laufbahn 66 Siege und zwei Unentschieden in 72 Profikämpfen. Dabei konnte der heute 34-Jährige während seiner Karriere bereits IBF-Weltmeister im Mittel- und Super-Mittelgewicht sowie WBU-Titelträger im Halbschwer- und Cruisergewicht werden, bevor er sich vor einigen Wochen die IBF-Krone in der Gewichtsklasse bis 86,183 Kilogramm sicherte.
Hopkins weist bislang einen Kampfrekord von 42 Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden aus. Der Amerikaner stand zuletzt am 29. März nach längerer Pause in seiner Heimatstadt Philadelphia im Ring und bezwang den Franzosen Morrade Hakkar durch technischen K.o. in der achten Runde. Seit seinem Erfolg im September 2001 gegen Felix Trinidad hält Hopkins die Titel der drei führenden Weltverbände IBF, WBC und WBA.