Deutsch English
07.12.2016
Top-Thema

Perfekte K.o.-Nacht!

Feigenbutz, Bauer und Pulev feiern klare Siege am Samstag!

Ergebnisse Karlsruhe

Alle Resultate vom 3. Dezember aus der Ufgauhalle im Überblick

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Samstag, 2002-07-20

Hopkins boxt Nummer eins

Der unumstrittene Mittelgewichtschampion Bernard Hopkins macht im Novemer einen Pflichtverteidigungskampf

Der Mittelgewichtschampion der Verbände IBF, WBA und WBC Bernard Hopkins wird seinen nächsten Kampf gegen den offiziellen Herausforderer des Weltverbandes WBC, Erland Betare aus Frankreich, bestreiten. Der Fight gegen den Franzosen soll im November stattfinden. Dies gab der 37-Jährige in einem Interview mit dem Internetportal Fightnews bekannt. Damit beendete der Amerikaner vorerst die Spekulationen über einen möglichen Kampf gegen den Weltmeister im Halbschwergewicht Roy Jones aus den USA und einen Rückkampf gegen den Ex-Champion Felix Trinidad aus Puerto Rico, der vor kurzer Zeit sein Karriereende bekannt gab.
"Ich möchte diese Pflichtverteidigung so schnell wie möglich aus dem Weg räumen. Roy oder Felix kämpfen nicht, daher werde ich gegen den WBC-Weltranglistenersten antreten. Ich habe mir das Ziel gesteckt, 20 Titelverteidigungen meiner Mittelgewichtskrone zu bestreiten und dann meine Karriere zu beenden", sagte Hopkins.
Fünf Kämpfe bis zum Karriereende?
Das würde bedeuten, dass der Herrscher über das Mittelgewicht nach einem erfolgreichen Kampf gegen Betare noch fünf Kämpfe bestreiten möchte. Hopkins äußerte sich auch zum angekündigten Karriereende seines ehemaligen Konkurrenten Trinidad: "Trinidads Rücktritt wird nicht lange dauern. Er und sein Vater haben mir den Vorwurf gemacht, dass ich nicht gegen ihn kämpfen wolle. Es ist nicht mein Fehler. Es ist Trinidads Fehler, da er den Kampf verloren hat", sagte Hopkins, der im September des vergangenen Jahres dem Puerto-Ricaner im Kampf um die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht seine erste Niederlage beibrachte. Das Duell endete mit einem Sieg durch technischen K.o. für Hopkins.
Don King wollte keinen Kampf zwischen Hopkins und Trinidad
Anscheinend soll Don King, der Boxpromoter der beiden, kein Interesse an einem Rückkampf haben. "Don King möchte uns nicht im selben Ring zusammenbringen. Insbesondere nicht mich, da ich jemand bin, den er nicht kontrollieren kann. Ich denke, der Rücktritt von Trinidad war keine an mich gerichtete Botschaft, es war eine Botschaft an Don King. Don vertritt seine eigenen Interessen, aber ich muss auch an meine eigenen Interessen denken. Ich glaube, dass dieser Rücktritt für Trinidad eine Bedenkzeit bedeutet, in der er sich überlegt, was er als nächstes tun möchte. Ich weiß, dass er zurückkommen wird."
"Trinidad kehrt in den Ring zurück"
Gleichzeitig ließ der seit Jahren die Mittelgewichtsszene dominierende Boxer für Trinidad die Möglichkeit für einen Rückkampf offen. "Trinidad ist so groß. Er möchte nicht auf diesem Wege abtreten. Ich möchte gegen ihn boxen, weil ich besser bin, als er. Ich habe immer gesagt, die besten Kämpfe zwischen zwei Boxern werden am besten zweimal gesehen", schätzte Hopkins, "hoffentlich können wir uns gegenseitig den großen Kampf gewähren, viel Geld verdienen und uns dann zur Ruhe setzen. Der einzige Weg, seinen Rücktritt zu besiegeln, ist dieser Kampf ums große Geld gegen mich oder gegen jemand anders. Er wird in den Ring zurückkehren."
Angebot: Kampf gegen De La Hoya
Ebenso betonte der Amerikaner die finanziellen Interessen, die er in seinem Sport hegt. "Jeder hat seine wirtschaftlichen Vorstellungen. Für mich bedeutet dies, dass ich jeden Gewinn und jeden Dollar maximieren muss. Es geht nur um Dollars und Cents", sagte Hopkins. Um seinen wirtschaftlichen Gewinn zu maximieren, bietet er auch "Golden Boy" Oscar De La Hoya, der am 14. September gegen seinen US-Landsmann Fernando Vargas im Kampf um die WBA- und WBC-WM im Halb-Mittelgewicht antritt, einen lukrativen Kampf an.