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Sonntag, 2002-06-16

Holmes-Kampf offiziell

Am 27. Juli kehrt der Amerikaner in den Ring zurück

Larry Holmes, der frühere Weltmeister der IBF und WBC im Schwergewicht, will wieder in den Ring zurück. Gegner für den mittlerweile 53-jährigen Ex-Champion wird, wie boxen.com nach Informationen der amerikanischen Tageszeitung USA Today bereits im im März diesen Jahres berichtete, Eric "Butterbean" Esch sein. Dieses wurde jetzt auch offiziell bestätigt. Der Kampf wird am 27. Juli in Norfolk, im US-Bundesstaat Virginia, stattfinden. Tickets für diese Veranstaltung werden bereits ab 25 US-Dollar angeboten. Promoter des Fights ist Daryl DeCroix. "Wir garantieren eine dynamische Nacht der Unterhaltung", sagte dieser nach Bekanntgabe des Aufeinandertreffens am Mittwoch.
Holmes wurde 1978 gegen Ken Norton Weltmeister im Schwergewicht und verteidigte den WBC-Titel 16-mal, bevor er sich den Gürtel der IBF gegen Marvis Frazier holte und diesen dreimal verteidigte, ehe er im Jahr 1985 gegen Michael Spinks nach 15 Runden eine Punktniederlage erlitt.
Bei seinen 68 Siegen (davon 44 durch K.o.) stehen unter anderem WM-Siege gegen Muhammad Ali, Leon Spinks und Trevor Berbick zu Buche. Drei seiner sechs Niederlagen erlitt Holmes gegen Michael Spinks, Mike Tyson und Evander Holyfield beim Versuch wieder Weltmeister zu werden. Bei seinem letzten Versuch den WM-Titel zu erringen unterlag er Oliver McCall im Jahr 1995. Seinen letzten Kampf beendete er im November des Jahres 2000 gegen Marvis Frazier mit einem Sieg durch technischen K.o in Runde sechs.
"Ich habe immer noch den blitzartigen Jab von früher. Ich brauche diesen Kampf nicht, aber ich will ihn, weil mir Boxen immer noch Spaß macht", äußerte sich der Schwergewichtler auf die Frage, was ihn zu diesem Kampf bewegen würde.
Seltene Uneinigkeit herrscht unter den Experten über den Kampfrekord seines 17 Jahre jüngeren Gegners Esch, der zwischen 46- und 65-mal den Ring als Sieger verlassen haben soll. Ein- oder zweimal soll er verloren und zwei oder drei Unentschieden erreicht haben. Grund für die unterschiedlichen Meinungen dürften die oft hoffnungslos unterlegenen Gegner des 33-jährigen Schwergewichtlers aus Jasper sein, die teilweise freiwillig zu Boden gingen. Ein anderes Markenzeichen des von Murray Sutherland trainierten Eschs sind seine Kämpfe, die fast ausschließlich über vier Runden angesetzt wurden.